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Diese drei sollen es für die Bündner FDP richten

Fast ein Jahr vor den Nationalratswahlen nennt die FDP Graubünden drei Kandidaten, die in die Grosse Kammer wollen.

Philipp
Wyss
Donnerstag, 22. November 2018, 17:25 Uhr Nationalratswahlen 2019
Vera Stiffler, Andreas Züllig und Michael Pfäffli (von links) wollen nach Bern.
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Die FDP will zurück nach Bundesbern: Für die Wahlen vom 20. Oktober 2019 haben sich mit Michael Pfäffli (St. Moritz), Vera Stiffler (Chur) und Andreas Züllig (Lenzerheide) gleich drei Mitglieder bereit erklärt, gemeinsam auf einer Hauptliste in den Nationalratswahlkampf zu steigen. Dies teilte die Partei am Donnerstagabend mit.

  • Michael Pfäffli, St. Moritz, alt Standespräsident, Grossrat Gemeindevorstand St. Moritz. Unternehmer. Zurzeit Präsident der Puk Baukartell
  • Andreas Züllig, Lenzerheide, Hotelier/Gastgeber Hotel «Schweizerhof», Präsident Hotelleriesuisse
  • Vera Stiffler, Chur, Grossrätin, Fraktionspräsidentin, Parteisekretärin, Kommunikationsfachfrau, Verwaltungsrätin Rhätische Bahn

Laut der Mitteilung müssen alle drei Kandidaten von der FDP noch offiziell nominiert werden. Zusammen mit zwei weiteren Kandidaten. Weiter behält sich die FDP laut der Mitteilung vor, mit einer zweiten Liste, einer Regionenliste, in den Wahlkampf zu steigen. Die Kandidaten dieser Liste und allfällig weiterer Listen, sind zurzeit noch nicht bekannt.

Aktuell ist die FDP Graubünden nicht im Nationalrat vertreten. Es sitzen Heinz Brand (SVP), Magdalena Martullo (SVP), Duri Campell (BDP), Martin Candinas (CVP) und Silva Semadeni (SP) in der grossen Kammer. Im Ständerat ist die Partei mit Martin Schmid vertreten. Zweiter Ständerat ist Stefan Engler von der CVP.

Die Bündner FDP verlor ihren Sitz im Nationalrat im Jahr 2011; der Davoser Tarzisius Caviezel sass von 2007 bis 2011 in Bern. Von 2003 bis 2007 war es Duri Bezzola (Scuol).

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