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Klosters will seine Hotels schützen

Klosters will seine bestehenden Hotels besser vor Umnutzungen in Zweitwohnungen schützen. Dies sieht das neue kommunale Zweitwohnungsgesetz vor, das der Gemeinderat an die Urne verabschiedet.

Südostschweiz
Freitag, 09. November 2018, 06:08 Uhr Zweitwohnungsgesetz
Klosters Platz
Massnahmen sollen die bestehende Klosterser Hotellerie vor der Umnutzung in Zweitwohnungen bewahren.
OLIVIA ITEM

In Klosters-Serneus soll ein neues kommunales Zweitwohnungsgesetz eingeführt werden. Das Gemeindeparlament hat die Vorlage an seiner Sitzung vom Mittwochabend einstimmig zuhanden der im Februar 2019 angesetzten Volksabstimmung verabschiedet. Mit der neuen Regelung will man zum einen das seit 2008 bestehende Klosterser Gesetz über die Kontingentierung von Zweitwohnungen ablösen. Zum anderen sollen zusätzliche Bestimmungen für den Schutz und Erhalt bestehender Hotelflächen erlassen werden, die über jene Vorgaben des 2016 in Kraft getretenen eidgenössischen Zweitwohnungsgesetzes hinausgehen.

Mit den vorgesehenen restriktiveren Massnahmen soll die bestehende Klosterser Hotellerie vor einer Dezimierung, sprich der Umnutzung in Zweitwohnungen, bewahrt werden. Wie die Gemeinde am Donnerstag weiter mitteilte, soll im kommenden Jahr über die Anpassung des Ortsnamens Klosters-Serneus in «Klosters» abgestimmt werden. Dies wird in einem Vorstoss gefordert, der bereits vor über zwei Jahren vom Klosterser Gemeinderat für erheblich erklärt worden war. (béz)

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