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Valser wollen ihre Sportbahnen retten

Die Sportbahnen Vals standen vor dem Aus. Nach langwierigen Diskussionen und Varianten-Prüfungen und Umfragen haben die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung am Freitag über das Modell «Gadastatt included» abgestimmt und diesem mit grossem Mehr den Segen gegeben.

Südostschweiz
Samstag, 13. Oktober 2018, 11:12 Uhr Gemeindeversammlung
Bergbahnen
ARCHIVBILD

Vor rund einem Jahr lagen die Sportbahnen Vals praktisch am Boden, die Zukunft war mehr als unsicher. Nun haben die Stimmbürger von Vals dem Plan zur Sanierung und Rettung der Bahnen an der Gemeindeversammlung am Freitagabend ihren Segen erteilt.

Dazwischen lagen Monate der Diskussionen, von Arbeitsgruppen, mehreren Rettungs-Varianten, über die gestritten wurde, einer Online-Umfrage und letztlich jenem Sanierungskonzept, das jetzt umgesetzt werden kann sofern die Stimmbevölkerung dem Konzept auch noch an der Urnenabstimmung vom 25. Novemeber ihren Segen gibt. 

Modell «Gadastatt included»

Dieses Modell beinhaltet den Verzicht von einigen Gläubigern auf ihre Forderungen und eine Garantie für Amortisation, wie der Gemeinderat Anfang September vorgeschlagen hatte. Das Modell «Gadastatt included» sieht vor, dass die Gemeinde einen jährlichen Betriebsbeitrag über 900'000 Franken garantiert. Dafür ist die Nutzung der Gondelbahn Gadastatt gratis und die Ski-Tickets sehr günstig.

Finanziert werden diese 900'000 Franken durch eine minime Erhöhung der Liegenschaftssteuer von 1 auf 2 Promille, eine neue Beherbergungsabgabe und einem jährlichen Beitrag aus dem allgemeinen Haushalt. 

So hat «suedostschweiz.ch» im vergangenen Jahr über die Sanierung berichtet:

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