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Jagdinitiative wird Fall fürs Bundesgericht

Die Initianten der kantonalen Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» geben sich kämpferisch. Nachdem das Bündner Verwaltungsgericht einen Beschwerdepunkt abgewiesen hat, ziehen sie weiter vors Bundesgericht.

Südostschweiz
Freitag, 14. September 2018, 11:48 Uhr Initiantin kämpft weiter
Grosser Rat Oktobersession 2016
Marion Theus kämpft nun vor Bundesgericht weiter.
MARCO HARTMANN

Die Geschichte rund um die Initiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» wird um ein Kapitel reicher. Dass das Bündner Verwaltungsgericht eine Beschwerde der Initianten Ende August in zwei von drei Punkten gutgeheissen hat, reicht ihnen noch nicht. Am Freitag teilte der Wildtierschutz Schweiz mit, dass er den Fall vor die Richter in Lausanne bringt.

Konkret geht es um die Forderung, dass Tierschützer und Nichtjäger im Amt für Jagd und Fischerei und in der Jagdkommission paritätisch vertreten sein sollen. Das Verwaltungsgericht hielt die Abhängigkeit einer Anstellung in einer Amtsstelle von einer persönlichen Weltanschauung für problematisch und lehnte diese Beschwerde deshalb ab.

«Nach einigen rechtlichen Abklärungen sind wir zum Schluss gekommen, dass es sich lohnt, diesen strittigen Punkt über das Bundesgericht abzuklären, da es schweizweit relevant wäre, dieses Thema in jedem Kanton angehen zu können», schreibt der Wildtierschutz Schweiz weiter.

Das Bündner Kantonsparlament hatte die Initiative für eine naturverträgliche und ethische Jagd im Oktober 2016 in zahlreichen Punkten für gültig erklärt. Für ungültig erklärt hatte der Grosse Rat hingegen unter anderem das Begehren hinsichtlich einer paritätischen Besetzung des Amtes für Jagd und Fischerei mit Jagdgegnern und -befürwortern. Deshalb wurde dieser Punkt erst zum Fall fürs Verwaltungsgericht, welches derselben Meinung wie das Parlament ist. (koa)

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Bravo Wildtierschutz Schweiz!

Der Mensch sieht sich leider überall als den universellen Mittelpunkt der über alles andere Leben entscheiden kann. Woher die Spezies Mensch sich dieses Recht her nimmt ist mehr als fragwürdig in einer aufgeklärten, gebildeten Gesellschaft! Es ist wichtig und richtig sich für diejenigen einzusetzen die keine oder nur eine kleine Stimme haben.. das lernen wir schon als Kinder! Leider fehlt es vielen Menschen an echter Nächstenliebe a die bezieht alles Leben mit ein, unabhängig der Artenzugehörigkeit!

Als nicht im Bündnerland wohnhafter habe ich,
wenn es nach der Meinung von einigen andern Lesern geht,
gar nicht das Recht in diesem Forum meinen Senf dazuzugeben!
Aber ich tue es trotzdem!

Frau Jacqueline Hafner Sie schreiben!
„Der Mensch sieht sich überall als den universellen Mittelpunkt der über alles andere Leben entscheiden kann.“

LEIDER! Fehlt es den Mitmenschen am vernünftigen Augenmass.
Auch Sie entscheiden offensichtlich unbewusst über das Leben anderer!
Jede oder Jeder dem Tierschutz über alles andere wichtiger ist als Mitmenschenschutz, der sollte dringend sich selbst die folgende Frage stellen.

Fühle ich mich in der in der Rolle als Menschenhasser noch wohl?

Frau Hafner fühlen sie sich noch wohl? Von andern als fundamentalistische Tierschützerin und fanatisch Menschenhasserin eingestuft zu werden?

Bravo Wildtierschutz Schweiz!

Der Mensch sieht sich leider überall als den universellen Mittelpunkt der über alles andere Leben entscheiden kann. Woher die Spezies Mensch sich dieses Recht her nimmt ist mehr als fragwürdig in einer aufgeklärten, gebildeten Gesellschaft! Es ist wichtig und richtig sich für diejenigen einzusetzen die keine oder nur eine kleine Stimme haben.. das lernen wir schon als Kinder! Leider fehlt es vielen Menschen an echter Nächstenliebe a die bezieht alles Leben mit ein, unabhängig der Artenzugehörigkeit!

Die selbsternannten Pseudotierschützer wollen immer noch mehr Einfluss gewinnen und den Staat infiltrieren, wie eine Sekte es auch macht. Wenn sie wirkliche Tier- und/oder Menschenschützer wären, würden sie sofort alle Grossraubtiere aus der Schweiz eliminieren, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis das erste Kind, oder die erste Frau auch in der Schweiz von Grossraubtieren getötet wird. Es besetzten heute schon zu viele Grossraubtierbefürworter öffentliche, vom Steuerzahler bezahlte Ämter. Grossraubtiere befürwortende Leute zeigen damit klar asoziales - gegen das Wohl der Gesellschaft gerichtetes- Verhalten. Ich denke, die haben ein grosses Beziehungsproblem mit den Menschen. Übrigens: Die Leute sollten froh sein, dass es Jäger gibt, die den Wildbestand regulieren! "Es ist leichter, ein Streichholz zu löschen als ein ganzes Haus" Gelesen im Neophytenkonzept der Schweiz Das gilt auch für die Bekämpfung der Grossraubtiere und den zu grossen Wildbestand. Pius Wihler, Menschenschutz Schweiz 

So etwas wie Frau Heierli schreibt kann nur eine schreiben, die offensichtlich selber unter realitätsverzerrendem Einfluss von Medikamenten steht und damit nicht bei klarem, gesundem Menschenverstand ist und folglich meinen warnenden Text auch nicht wahrnehmen und verstehen kann.

Pius Wihler, Menschenschutz Schweiz

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