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Jugendparlament soll künftig jährlich tagen

Der Regierungsrat begrüsst ein Jugendparlament im Kanton. Er will dieses auch finanziell unterstützen. Die Macher der ersten Session vor zwei Jahren zeigen sich sehr erfreut.

Claudia
Kock Marti
Mittwoch, 05. September 2018, 04:30 Uhr Zukunftspläne
Der ersten Glarner Jugendsession sollen mit finanzieller und logistischer Unterstützung des Kantons weitere folgen.
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Die erste Glarner Jugendsession im November 2016 sei als Erfolg zu werten, sagen dessen Initianten. Mehrere Dutzend Jugendliche hätten daran teilgenommen und sich intensiv mit einzelnen Themen auseinandergesetzt. Eine zweite Auflage ist zwar noch nicht zustande gekommen. Doch ist ein Verein in Gründung und eine nächste Session für Mai 2019 geplant.

Dies ist dem jüngsten Regierungsbulletin zu entnehmen. Darin erläutert die Regierung ihre grundsätzlich positive Haltung und ihren Vorschlag zum Postulat Jugendparlament. Ihren Antrag, wie ein Glarner Jugendparlament zu unterstützen sei, hat sie nach Gesprächen der Staatskanzlei mit den Initianten, besonders auch Hauptinitiant Pascal Vuichard, erarbeitet.

10'000 Franken pro Session

«Es gilt, politisch interessierte Jugendliche möglichst frühzeitig abzuholen», schreibt die Regierung. Sie bevorzugt wie von den Organisatoren gewünscht, eine privatrechtliche Trägerschaft, sprich einen Verein, der sich diesem Ziel verpflichtet. Eine Institutionalisierung und rechtliche Verankerung sei zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht notwendig. Doch sei die Trägerschaft bei der Durchführung einer jährlichen Jugendsession logistisch und finanziell zu unterstützen.

Logistisch soll dies die Staatskanzlei tun. Finanziell sieht die Regierung vor, für einstweilen vier Jahre jährlich 10 000 Franken einzustellen. Davon seien 5000 Franken für die Durchführung der Jugendsession bereitzustellen. Weitere 5000 Franken seien für Beiträge zu reservieren, die das Parlament auf Antrag eines Jugendparlamentariers oder der Parlamentsleitung vergeben kann. Das Jugendparlament soll zudem auch Petitionen an die Regierung und den Landrat einreichen können. Vorausgesetzt sei nur das Stimmrechtsalter 16 der jeweiligen Antragsteller.

Wir sind mit den vorgelegten Ratschlägen der Regierung sehr zufrieden.
Pascal Vuichard, Mitinitiant Jugendparlament

«Wir sind mit den vorgelegten Vorschlägen der Regierung sehr zufrieden», sagt Pascal Vuichard, mittlerweile auch Landrat der Grünliberalen von Glarus Nord, zum Vorschlag der Regierung. Die den Jugendlichen zugestandene Eigenständigkeit in der Organisation sei wichtig. Denn ein Ansatz von unten sei besser als ein von oben verordnetes Parlament. So könnten die Jugendlichen selbst formulieren, was sie wollten. Die nötige Vereinsgründung sei derzeit im Gang und soll im Herbst erfolgen.

Einfachen Einstieg bieten

Drei bis vier Jugendliche sind laut dem Bulletin für die nächsten zwei bis drei Jahre ernsthaft an einer Mitarbeit im Vorstand interessiert. «Eine grosse Fluktuation bei den Glarner Jugendlichen ist aber Tatsache», sagt Vuichard dazu. Ein Bedürfnis sei deshalb auch der bessere Einbezug weiterer Interessengruppen wie zum Beispiel Schulen und Lehrbetriebe.

Dankbar sind die Jugendlichen laut Pascal Vuichard auch für die weitere finanzielle Unterstützung, um eine gute Fortführung der Jugendsessionen zu gewährleisten. Noch einmal will der der heute 28-jährige Politiker im Mai 2019 beim Jugendparlament mitarbeiten, dann will er dabei «altershalber» aufhören.

Am ersten Glarner Jugendparlament war die 23-jährige Politikstudentin Johanna Burger aus Glarus zwar nicht beteiligt. Dass es im Kanton unterstützt werden soll, findet sie gut: «Es ist extrem wichtig, politinteressierten Jugendlichen einen möglichst einfachen Einstieg in die Politik zu bieten. Mit Berührungspunkten, die sie betreffen und interessieren.»

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das Stimmrechtsalter 16 jugendlich ist mann eigentlich nur zwischen 13 und 16 Jahre alt Erwachsene und urteilsfähig ist mann ab 16 Jahre wirklich wenn das auch frau Bea Latal von Abteilungsleiterin für Entwicklungspädiatrie am Kinderspital Zürich am 13 April 2014 in einem 20 Minuten Artikel gestanden ist wenn das Stimmrechtsalter in die Schweiz erst am 3 März 1991 auf 20 auf 18 Jahre herabgesetzt würde und erst am 1 Januar 1996 die Volljährigkeit auf 20 auf 18 Jahre und jetzt ist 26 Jahre alt das es von 20 auf 18 Jahre das ist viel zu weit zu lange das falls ich selber am 6 Mai 2007 als ich selber 16 jährige das Stimmrechtsalter 16 als 16 jährige gut geheissen habe Glarus am 6 Mai 2007 und in die andere Kantone in die Jahre 2007,2008,2009 ständig abgelehnt haben am Parlament und in die Jahre 2009 an die Urne im Kanton Basel-stadt,uri, und Bern wenn ab 16 Jahre schon erlaubt ist Bier,wein champagner und sämtliche gegorende alkoholische Getränke und Tabak und Geschlechtsverkehr matthias rynnard von die sp und lisa mazone von die grüne haben auch das recht gehabt nur Volljährigkeit Mündigkeit und das passives Wahlrecht soll auf 18 Jahre erhalten und Mindestalter für Spirituosen