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Tourismusdirektor nimmt Stellung zum generellen Feuerwerksverbot

Unabhängig von der Trockenheit sollen Raketen und dergleichen in Davos nicht mehr zum Einsatz kommen dürfen – zumindest wenn es nach einem Vorstoss im Davoser Landrat geht. Tourismusdirektor Reto Branschi kann sich mit dem Gedanken anfreunden.

Südostschweiz
Montag, 27. August 2018, 04:30 Uhr Davos macht auf Arosa
Fertig lustig: Davos wird vielleicht bald keine Feuerwerke mehr erlauben.
ARCHIV/YANIK BÜRKLI

Er glaube nicht, dass ein generelles Feuerwerksverbot einen negativen Einfluss auf den Tourismus hätte, sagt Reto Branschi gegenüber Radio Südostschweiz. Der CEO der Davoser Tourismusorganisation geht sogar vom Gegenteil aus: «Es gab durchaus positive Rückmeldungen auf das diesjährige Verbot.»

Feuerwerk ist zwar schön, hat aber auch Konsequenzen

Vor allem am Tag nach dem Steigenlassen der Feuerwerkskörper gebe es eine mittlerweile «berühmt berüchtigte» dichte Rauchwolke über Davos, welche die Leute stört, so Branschi. Desweiteren sei man in den letzten Jahren auch tieraffiner geworden, was zu einem Umdenken geführt habe.

St. Moritz ist anderer Meinung

Martin Berthod, Direktor von St. Moritz Tourismus, sieht das anders: In St. Moritz erhalte man negative Rückmeldungen, wenn Feuerwerke abgesagt werden. «Die Gäste schätzen dieses Angebot», so Berthod. Ein Feuerwerksverbot sei entsprechend kein Thema.

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