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Der Regionalpark nimmt weitere Hürden

Nach Rossa haben auch Buseno und Calanca einen entsprechenden Kredit gesprochen. Die Planungsarbeiten können weitergehen.

Südostschweiz
Montag, 30. April 2018, 06:51 Uhr Planungsarbeiten laufen weiter
Rot eingezeichnet die Park-Variante mit den Gemeinden Rossa, Buseno und Calanca.
GRAFIK SUEDOSTSCHWEIZ.CH

Die Gemeinden Buseno und Calanca haben gemäss der Tessiner Zeitung «La Regione» dem benötigten Kredit für die Erarbeitung der Kandidatur des Regionalparks Calanca zugestimmt. Dies nachdem die Gemeinde Rossa bereits ihrem Kredit in Höhe von 18'000 Franken zugestimmt hatte. Der gesamte Kredit für die Erarbeitung des Kandidaturdossiers beträgt 125’000 Franken. Die Hälfte der Kosten übernimmt dabei der Kanton.

Die Gemeinden Rossa, Buseno und Calanca hatten sich bereits für den abgelehnten Parc Adula ausgesprochen. Der Regionalpark Calanca soll nun eine Alternative darstellen. Geht es nach den Initianten, sollen mit dem Park landwirtschaftliche, kulturelle und touristische Aktivitäten im Calancatal wiederbelebt werden.

Nach dem Ja aus allen drei Gemeinden beginnt nun die Erarbeitung einer Kandidatur. Ende November oder Anfang Dezember soll die Bevölkerung der drei Gemeinden dann über diese abstimmen, wie es bei «La Regione» weiter heisst. Anfang Mai finde zudem ein Treffen mit dem Kanton statt. (koa)

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Bravo für die Initiative und die Weitsicht ! Es ist die Zukunft für abgelegenere Berggebiete. Die Surselva hat leider in einem Kleinkrieg den Park "Adula" gebodigt und ist erst noch stolz darauf ! Es geht nichts über eine gewisse Borniertheit, die man den Oberländern nachsagt, offenbar zu Recht.