Churer Mühlbach kann umgeleitet werden
Der Ausbau und die Sanierung der Churer Sportanlagen haben eine weitere Hürde genommen.
Der Ausbau und die Sanierung der Churer Sportanlagen haben eine weitere Hürde genommen.
Der Gemeinderat hat am Donnerstag 2,65 Millionen Franken bereitgestellt, damit der Mühlbach umgeleitet und der frei werdende Raum für die Neubauten auf der Oberen Au geschaffen werden kann. Der Entscheid zugunsten der Mühlbachverlegung fiel mit 17:4 Stimmen.
Die Vorlage war in fast allen Fraktionen unbestritten. Gelobt wurde unter anderem die Umweltverträglichkeit des Vorhabens und dass die Obere Au nach der Verlegung des Mühlbachs als Naherholungsgebiet aufgewertet wird.
Quer stellte sich einzig die SVP, die im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Sanierung der Sportanlagen von einer «Salamitaktik» sprach. Dies, weil das Projekt etappenweise umgesetzt wird, die Kredite dafür jeweils unter der Drei-Millionen-Franken-Grenze liegen und das Volk deshalb nicht befragt werden muss.
Stadtpräsident Urs Marti wies den Vorwurf der «Salamitaktik» zurück und gab zu bedenken, dass sich der Gemeinderat für ein etappenweises Vorgehen entschieden habe. Ausserdem habe das Volk am 4. März mit dem Ja zur neuen Zonenordnung auf der Oberen Au ein erstes positives Zeichen zugunsten der Sportanlagen-Sanierung gesetzt habe. Durch die Teilschritte bei der Erneuerung des Sportanlagen ginge nichts verloren, «auch wenn das Volk später den Bau einer Tribüne und einer Eishalle ablehnen sollte».
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