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Für das Vinora-Areal startet die Referendumsfrist

Für den Teilzonenplan des Joner Vinora-Areals beginnt das Referendumsverfahren. Auf dem Areal ist eine Grossüberbauung geplant.

Südostschweiz
Freitag, 26. Januar 2018, 06:54 Uhr Grossüberbauung
Auf dem Gelände der ehemaligen Petroplast-Vinora AG sollen Wohnungen entstehen.
ARCHIV

Es ist neben dem Jona-Center das grösste geplante Wohnbauprojekt in Rapperswil-Jona. Auf ihrem stillgelegten Industrieareal an der Holzwiesstrasse will die Petroplast-Vinora AG 180 bis 220 Wohnungen sowie Gewerbeflächen erstellen.

Die Stadt plant ihrerseits rund 20 preisgünstige Wohnungen. Die Referendumsfrist dauert vom Montag, 29. Januar, bis Freitag, 9. März. Das Quorum für ein Referendum liegt bei 500 Unterschriften, wie die Stadt mitteilt. Letzen Sommer war der Teilzonenplan Vinora-Areal öffentlich aufgelegen.

Einsprachen

Zwei Einsprachen gingen ein. Eine wurde zurückgezogen, die andere vom Stadtrat abgewiesen. Sie verlangte eine Ausweitung der Grünzone am Rand der rund 25 000 Quadratmeter grossen Parzelle und einen Gehweg entlang des Lattenbachs. Laut Bauchef Thomas Furrer werden diese Fragen im Rahmen des späteren Sondernutzungsplans geklärt.

Der Teilzonenplan Vinora-Areal beinhaltet die Umzonung eines Grundstücks von der Industriezone in die viergeschossige Wohnzone und in die viergeschossige Wohn-Gewerbezone. Für das nun anlaufende Referendumsverfahren liegen die Unterlagen im Stadthaus auf und sind auf der Website der Stadt einsehbar.

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