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54 afrikanische Länder fordern von Trump Entschuldigung

Eine Gruppe von 54 afrikanischen Ländern hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, sich für die Bezeichnung «Drecksloch-Länder» zu entschuldigen und sie zu widerrufen. Dies erklärten die Botschafter der Länder bei der Uno nach einer Dringlichkeitssitzung.

Agentur
sda
Samstag, 13. Januar 2018, 14:48 Uhr New York
Soll Länder wie Haiti und afrikanische Nationen als "Drecksloch"-Staaten bezeichnet haben: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Soll Länder wie Haiti und afrikanische Nationen als "Drecksloch"-Staaten bezeichnet haben: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/SETH WENIG

Sie seien «äusserst erschüttert über die empörenden, rassistischen und fremdenfeindlichen Bemerkungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten», über die Medien umfangreich berichtet hätten, und verurteilten diese auf das Schärfste, erklärten die Botschafter nach der Sitzung am Freitag in New York.

Sie seien «besorgt über den anhaltenden und wachsenden Trend der US-Regierung gegenüber Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft, den Kontinent und Farbige zu verunglimpfen». «Dieses eine Mal sind wir uns einig», sagte ein Botschafter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP.

Trump soll Medienberichten zufolge arme Herkunftsländer von Einwanderern als «Drecksloch-Länder» verunglimpft haben. Die Zeitungen «Washington Post» und «New York Times» berichteten, Trump habe bei einem Treffen mit Parlamentariern zur Einwanderungsreform im Weissen Haus gefragt: «Warum kommen all diese Menschen aus Drecksloch-Ländern (»shithole countries«) hierher?» Nach Angaben beider Blätter, die sich auf Sitzungsteilnehmer beriefen, bezog sich Trump auf afrikanische Staaten sowie auf Haiti, laut «Washington Post» zudem auf El Salvador.

Trump wies die Bericht über seine Vulgaritäten zurück - allerdings nicht komplett. Er habe eine «harte Sprache» benutzt, schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter. «Aber das war nicht die benutzte Sprache.» Konkret dementierte der Präsident lediglich die abfälligen Äusserungen über Haiti und die Haitianer. Zur Formulierung «Drecksloch-Länder» äusserte er sich nicht.

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SO titelt:
"54 afrikanische Länder fordern von Trump Entschuldigung"
Was nützt eine Entschuldigung, es gibt bereits unzählige Fake-News.
Stattdesen sollten diese 54 afrikanischen Staaten (und nicht nur diese) die USA auf ihren Ländern werfen - die einzige wirksame Massnahme, finde ich.

Tritt doch Trump mit seinen verbalen Äußerungen, nach wie vor, von einem Fettnäpfchen ins nächste, und macht sich somit immer unbeliebter. Ein Mann, welcher bereits sein seinem Amtsantritt als Präsident der vereinigten Staaten von Amerika - keinerlei Begeisterung bei den "meisten" Regierungschefs, weltweit, hervorrief.