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Kampfwahl um Führung von Seewis

Für die Nachfolge des per Ende Jahr nach zehn Jahren aus dem Amt scheidenden Gemeindepräsidenten Stefan Däscher gibt es in Seewis zwei Kandidaturen.

Béla
Zier
30.11.17 - 10:53 Uhr
Politik
Dorf Seewis
In Seewis möchten zwei Kandidaten Gemeindepräsident werden.
YANIK BÜRKLI

Auch in Graubünden sehen sich Gemeinden zunehmend mit dem Problem konfrontiert, dass sich immer weniger Personen für öffentliche Ämter zur Verfügung stellen. Nicht so in Seewis. Für die Nachfolge des per Ende 2017 nach zehn Jahren aus dem Amt scheidenden Gemeindepräsidenten Stefan Däscher gibt es zwei Kandidaturen.

Je nach Ausgang der Wahlen an der Seewiser Gemeindeversammlung am Freitag könnte dem 1400-Einwohner-Ort erstmals eine Gemeindepräsidentin vorstehen.

Zur Wahl für das Seewiser Gemeindepräsidium stellen sich nämlich die 38-jährige Nina Gansner und der 44-jährige Robert Hartmann. Beide sind parteilos. Gansner ist beruflich als Geschäftsführerin des Verbands der Waldeigentümer Graubünden Selva tätig und hat bislang kein politisches Amt ausgeübt. Hartmann arbeitet als Versicherungskaufmann in leitender Position bei der Generalagentur Graubünden des Unternehmens Axa Winterthur. Er war bereits während einiger Jahre Mitglied des Seewiser Gemeindevorstands.

Seine Wohnortgemeinde habe ihm viel gegeben, er wolle etwas zurückgeben, sagte Hartmann zu seiner Kandidatur auf Anfrage der «Südostschweiz». Gansner hielt fest, dass es bei der Wahl nicht um einen Frauenbonus gehe, sondern um die Person und ihre Einstellung.

Béla Zier ist Redaktor der gemeinsamen Redaktion Online/Zeitung «Südostschweiz» und «suedostschweiz.ch» und berichtet über die Region Davos und das Prättigau. Er ist seit 1993 für die Medienfamilie Südostschweiz tätig und arbeitet dort, wo er auch wohnt. In Davos. Mehr Infos

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