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«St. Moritz 2030» erhält grünes Licht

Die Gemeinde St. Moritz will sich 2018 ein Bild der Zukunft und eine räumliche Entwicklungsstrategie erarbeiten. Dies unter Einbezug der Bevölkerung. Der Gemeindevorstand gab für das Projekt «St. Moritz 2030» grünes Licht.

Südostschweiz
Dienstag, 28. November 2017, 11:29 Uhr Unter Einbezug der Bevölkerung
Wie soll sich St. Moritz entwickeln?
YANIK BÜRKLI

«St. Moritz steht vor grossen Herausforderungen – dazu gehören der demografische oder klimatische Wandel, schwankende Logiernächte oder etwa kalte Betten. Deshalb müssen wir uns überlegen, wie wir unter anderem mit raumplanerischen Mitteln die Weichen für die Zukunft stellen.» So begründet Gemeindepräsident Sigi Asprion laut einer Mitteilung die Initiative der Gemeinde, klare Visionen und räumliche Strategien für die Ortsentwicklung von St. Moritz zu erarbeiten.

Der Zeitpunkt komme nicht von ungefähr, denn ab 2019 werde zur eigentlichen Ortsplanungsrevision geschritten. Im Projekt «St. Moritz 2030» sollen vorher gemeinsame Vorstellungen entwickelt werden, wie sich St. Moritz mit den Ortsteilen Dorf, Bad, Suvretta und Champfèr für Ortsansässige und Gäste in Zukunft präsentieren will. Auch soll erarbeitet werden, wie fortan Siedlungsgebiet und Landschaft, Infrastrukturen und Freiräume oder etwa Verkehr und Mobilität in der Gemeinde zu gestalten und aufeinander abzustimmen sind.

Bevölkerung soll sich äussern

Der genehmigte Vorgehensplan sieht verschiedene Gefässe vor, um sich an «St. Moritz 2030» aktiv zu beteiligen. An mindestens drei öffentlichen Veranstaltungen sollen sich Bevölkerung und Gäste mit ihren Zukunftsvorstellungen und Ideen in den Visions- und Strategieprozess einbringen können. Der öffentliche Startanlass findet am 13. Februar 2018 statt. Daneben sind Vereine und Leistungserbringer zur Mitwirkung in einer Begleitgruppe eingeladen. Sie können sich an vier über das Jahr 2018 verteilte Workshops Gehör verschaffen.

Wer sich zeit- und ortsunabhängig mit eigenen Ideen und Stellungnahmen engagieren möchte, kann sich gemäss Mitteilung über eine webbasierte Projektplattform einbringen. Eine entsprechende Website ist in Planung und soll ab Mitte Februar 2018 zur Verfügung stehen. Geplant sind auch Schulprojekte, in denen sich Schüler der Unter- und Oberstufe mit der Zukunft von St. Moritz in unterschiedlichen Formen auseinandersetzen und deren Ergebnisse später an den öffentlichen Veranstaltungen präsentiert werden. 

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