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Bauprojekt in Brigels verhindert

Bauprojekt in Brigels verhindert

In Brigels entstehen vorerst keine weiteren Mehrfamilienhäuser.

vor 3 Jahren in
Politik
Die Bauherren müssen ihre Pläne für Mehrfamilienhäuser in Brigels begraben.
SYMBOLBILD PIXABAY

Wie zuvor schon das Verwaltungsgericht Graubünden hat nun auch das Bundesgericht Beschwerden der Gastro Breil SA und der Baugesellschaft Ruast abgewiesen, die in Brigels zwei Mehrfamilienhäuser bauen wollten. So gab jetzt auch das Bundesgericht der Beschwerdeführerin Helvetia Nostra recht. Der Tochterverein der Fondation Franz Weber hatte argumentiert, die von der Gemeinde Brigels 2012 erteilte Baubewilligung sei verfallen.

Baubewilligung verfallen

Wie Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) gestern weiter berichtete, begann der Streitfall vor fünf Jahren. So hatte die Gemeinde Brigels der Gastro Breil SA damals die Bewilligung gegeben, zwei Mehrfamilienhäuser zu erstellen. In der Folge hatte der über das Verbandsbeschwerderecht verfügende Verein Helvetia Nostra von der Gemeinde verlangt, die Bewilligung zu widerrufen. Das lehnte die Gemeinde ab. Ein Entscheid, den damals auch das Verwaltungsgericht Graubünden schützte.

Daraufhin gelangte Helvetia Nostra mit einer Beschwerde an das Bundesgericht mit der Argumentation, die Baubewilligung sei verfallen. Das liess das Bundesgericht gelten und forderte das Verwaltungsgericht Graubünden auf, sich noch einmal mit dem Fall zu beschäftigen. Dieses entschied im Februar 2017 im Sinne der Rekurrentin, worauf sich die betroffenen Unternehmen an das Bundesgericht wandten. Ohne Erfolg, wie sich nun herausstellte.

Die Gastro Breil SA und die Baugesellschaft Ruast müssen die Gerichtskosten von 2000 Franken übernehmen und dem Verein Helvetia Nostra eine Summe von 2500 Franken ausrichten, wie das Bundesgericht weiter verfügte.

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Dass Brigels (Breil) höllisch ist, dieser Meinung bin ich schon lange, liebe designierten Touristen-Aspiranten in spe und alle anderen, denen ich empfehle, sich von dort fernzuhalten. Bei dieser Gelegenheit noch einen verdrückten Gruss an den dortigen offenbaren "Platzhirsch" Marcel Friberg, der seinen GRF-Präsidentschafts-Nachfolger Jürg Schmid "supergut" findet (Tagsanzeiger 16.5.2017) - selbstverständlich bin ich, wie stets, gegenteiliger Ansicht von Marcel Friberg.
Überhaupt wundere ich mich oft, was (nicht nur) in der Oberländerpampa so vor sich geht.
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2017-11-16/10-jahr-jubilaeum-…