Bewaffnet wird nur die Polizei
In Graubünden wird es wohl keine bewaffneten Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten geben, welche die Polizei bei ihrer Aufgabe entlasten.
In Graubünden wird es wohl keine bewaffneten Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten geben, welche die Polizei bei ihrer Aufgabe entlasten.
Die Bündner Regierung lehnt einen entsprechenden Auftrag des Oberengadiner FDP-Grossrates Michael Pfäffli ab. In anderen Kantonen würden bewaffnete Hilfspolizisten für Gefangenentransporte, Zutrittskontrollen sowie für den Objektschutz eingesetzt, schreibt die Regierung in ihrer Begründung.
Solche Einsätze seien in Graubünden aber selten. Deshalb würden Erfahrungen fehlen, hält sie fest. Ausserdem dauere die Ausbildung dieser Sicherheitskräfte elf bis 19 Wochen, heisst es.
Nach Auffassung der Regierung «genügt diese nicht, um Sicherheitsassistenten zum bewaffneten Dienst zu befähigen.» Weil es sich dabei um einen «höchst sensiblen Bereich staatlicher Machtausübung handelt», ist nach laut Regierung Zurückhaltung geboten.
Sie will damit sicherstellen, «dass nur Personen bewaffnet werden, «die Gewähr für einen angemessenen Waffeneinsatz bieten».
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