Für 44 Franken durch den Vereina - zu viel?
Wer sein Auto am Vereina auf die Schiene verladen möchte, zahlt seit letztem Jahr mehr. Grossräte aus dem Engadin wehren sich nun gegen die Preiserhöhungen der RhB.
Wer sein Auto am Vereina auf die Schiene verladen möchte, zahlt seit letztem Jahr mehr. Grossräte aus dem Engadin wehren sich nun gegen die Preiserhöhungen der RhB.
Wer sein Auto heute am Vereina auf die Schiene verlädt, um vom Prättigau ins Engadin zu gelangen oder umgekehrt, zahlt dafür 34 Franken. Im Winter werden es an normalen Tagen 39 Franken sein und an Wochenenden und Feiertagen tagsüber 44 Franken.
Das ist zu viel, findet BDP-Grossrat Rico Lamprecht. Wie das SRF Regionaljournal Graubünden berichtet, fordern die Grossräte aus dem Engadin, dass die Preise nicht weiter ansteigen dürften. Sie müssten gar wieder gesenkt werden. Vor allem der Höchstpreis von 44 Franken sei ihnen ein Dorn im Auge.
Tiefere Preise nur mit Subventionen möglich
Eine Preisreduktion wäre nur möglich, wenn eine alternative Finanzierungsform zur Verfügung stände, erklärt Renato Fasciati, Direktor der Rhätischen Bahn, gegenüber dem Regionaljournal. «Wir könnten über Preissenkungen nur reden, wenn wir im Gegenzug Bundesgelder bekommen für den Autoverlad», wird Fasciati zitiert. Bisher gibt es keine Subventionen dieser Art. Die RhB habe jedoch Verhandlungen mit dem Bund aufgenommen.
Aber auch wenn die RhB Geld vom Bund erhalten würde, dürfte es mit Preisreduktionen schwierig werden, schreibt das Regionaljournal weiter. Das Geld würde in einem solchen Fall eher in die Infrastruktur investiert werden als in Preissenkungen, denn diese müsse am Autoverlad in den nächsten Jahren für 20 Millionen Franken erneuert werden.
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