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Kein elektronisches Zählen an der Landsgemeinde

Einhellig hat der Glarner Landrat am Mittwoch abgelehnt, ein System zur elektronischen Abstimmungsunterstützung vertieft zu prüfen. Dafür bestehe aktuell kein Bedarf, hiess es unter anderem.

Südostschweiz
Mittwoch, 23. November 2016, 13:18 Uhr Elektronische Abstimmungsunterstützung
Der Glarner Landrat will keine elektronischen Hilfsmittel an der Landsgemeinde. Bild Claudia Kock Marti

Viel zu diskutieren gab das Thema im Landrat nicht. In sämtlichen Parteien waren sich die Landräte einig. Am bewährten System, wonach der Landamman
die Mehrheiten feststellt, soll nichts geändert werden. Wobei dieser im Zweifelsfalll seine Regierungskollegen beim Abschätzen zur Hilfe ruft oder auch drei Mal abstimmen lassen kann. Das hergebrachte System habe sich bewährt.

Das Vertrauen in den Landammann sei auch beim Volk gegeben.  Der Einsatz elektronischer Hilfsmittel sei heute zwar möglich, ein auf die Landsgemeinde massgeschneidertes System koste aber und habe auch seine Schwächen. Wie jedes System.
Deshalb will der Landrat vorerst nichts ändern. (ckm)

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