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«Jeden Tag 250 Gramm Fleisch zu essen, ist kein Menschenrecht»

Die Wirtschaft sei auch so grün, sagt Peter Rufibach im Streitgespräch zur Initiative für eine Grüne Wirtschaft: «Effizienz und Umweltbewusstsein werden in jeder einigermassen normal tickenden Geschäftsleitung ernst genommen.» Ohne Staat gehe es nicht, sagt Karl Stadler.

Südostschweiz
Donnerstag, 15. September 2016, 21:01 Uhr Volksinitiative Grüne Wirtschaft
Peter Rufibach aus Riedern (links) und Karl Stadler aus Schwändi. Bild Fridolin Rast

Die Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» will den Ressourcen-Verbrauch der Schweiz bis 2050 um zwei Drittel verringern. Denn würde die ganze Menschheit so viele Ressourcen verbrauchen, wie die Schweizer heute, bräuchte sie drei Erden. 

Die «Südostschweiz» hat einen Gegner und einen Befürworter eingeladen, die Initiative für eine Grüne Wirtschaft zu diskutieren. «Die Initiative ermöglicht jedem Einzelnen und der ganzen Schweiz, ihren Fussabdruck schrittweise auf eins zu senken», sagt Karl Stadler aus Schwändi. Er ist Lehrer an der Kantonsschule in Glarus und Präsident der Grünen Glarus Süd. 

Peter Rufibach aus Riedern ist Firmenberater und Präsident der Glarner Handelskammer. Er sagt: «Wir ersticken auch ohne diese Initiative in einer Regelflut.» 

Vor dem Interview haben wir die beiden gebeten, ihren ökologischen Fussabdruck auszurechnen. (so)

Das ganze Streitgespräch lest Ihr in der «Südostschweiz» vom Freitag.

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