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Der Kanton will nicht mehr länger warten

Die geplante Hochbrücke im Schanfigg zwischen Maladers und dem Araschgenrank dürfte über kurz oder lang realisiert werden. Die St.-Luzi-Brücke ist Bestandteil des kantonalen Strassenausbauprogramms.

Südostschweiz
Dienstag, 30. August 2016, 06:30 Uhr St.-Luzi-Brücke

Der Churer Grossrat Ernst Casty ist fast am Ziel. Aber noch nicht ganz. Die Realisierung der St. Luzi-Brücke, die Casty seit vielen Jahren voranzutreiben versucht, ist nähergerückt. Die Bündner Regierung hat das 60-Millionen-Franken-Projekt ins Strassenbauprogramm 2017 bis 2020 aufgenommen, wie Regierungsrat Mario Cavigelli bestätigte.

Cavigelli rechnet in Bälde mit dem Projektgenehmigungsverfahren. Nach Einsprachen gegen das erste Auflageprojekt musste das kantonale Tiefbauamt zuvor auf Geheiss des Bundesgerichts noch mehrere planerische Ergänzungen an den Projektvarianten vornehmen. Der Baudirektor ist aber zuversichtlich, dass der Brückenbau in absehbarer Zeit erfolgen kann. Cavigelli: «Das könnte vielleicht schon vor dem Jahr 2020 möglich sein.»

Erster Auftrag an Regierung vor 42 Jahren

Die St. Luzi-Brücke soll auf einer Länge von 850 Metern Maladers mit dem Araschgenrank oberhalb von Chur verbinden. Der Brückenschlag über den Dächern des Churer Stadtteils Sand hätte schon längst erfolgen sollen. Denn der Grosse Rat hat der Regierung bereits 1974 einen entsprechenden Auftrag dafür erteilt. Und Casty doppelte auf parlamentarischer Ebene 2010 und 2015 mit weiteren Vorstössen nach, die ebenfalls mit grossem Mehr an die Regierung überwiesen wurden. (so)

Weshalb jetzt der Zeitpunkt für die Realisierung gekommen ist, erfahrt ihr in der «Südostschweiz» vom Dienstag.

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