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Sind 2500 Franken für jeden ein falscher Anreiz?

Sind 2500 Franken für jeden ein falscher Anreiz?

Am 5. Juni 2016 entscheiden die Schweizer Stimmbürger über die Volksinitiative vom 4. Oktober.2013 «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen». Sie verlangt vom Bund die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Auch in Graubünden gibt es Befürworter und Gegner.

Südostschweiz
vor 4 Jahre in
Politik
Gian Michael und Hans-Kaspar Schwerzenbach (rechts). Archivbilder

Das bedingungslose Grundeinkommen soll es der ganzen Bevölkerung ermöglichen, ein menschenwürdiges Dasein zu führen und am öffentlichen Leben teilzunehmen, unabhängig von einer Erwerbsarbeit. Bundesrat und Parlament lehnen das bedingungslose Grundeinkommen von 2500 Franken für Erwachsene und 625 Franken für Kinder ab.

Anders Hans-Kaspar Schwarzenbach von Disentis Sedrun Tourismus. Er ist für die Initiative. Mit einem Ja würde nur eine Diskussion angeschoben und nichts entschieden, sagte er gegenüber Radio Südostschweiz.

Gian Michael, Fraktionschef der BDP: «Wir können uns das ja gar nicht leisten. 25 Milliarden würden für die Finanzierung dieses Anliegen fehlen.» Zudem soll eine Arbeit auch entsprechend entlöhnt werden. (so)

 

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