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Vals budgetiert Überschuss

Über das Budget 2016, den Steuerfuss, einen Konsolidierungsbericht, eine neue Postautohaltestelle, einen Nachtragskredit für die Gesamtmelioration sowie einen Konzessionsvertrag für den Abbau im Steinbruch «Schmitteli» mussten die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung Vals befinden. Und sie stimmten sämtlichen Vorlagen zu.

Südostschweiz
Samstag, 05. Dezember 2015, 13:48 Uhr Gemeindeversammlung
Stefan Schmid, Gemeindepräsident von Vals, brachte an der Gemeindeversammlungen all seine Traktanden durch. Bild Jano Felice Pajarola

Die Gemeindeversammlung Vals hat am Freitagabend das Budget 2016 genehmigt. Es weist bei Abschreibungen von 768'000 Franken einen Ertragsüberschuss von 685'000 Franken aus. Der Steuerfuss für 2016 bleibt unverändert bei 100 Prozent der einfachen Kantonssteuer. Die Versammlung genehmigte auch den so genannten Konsolidierungsbericht HRM2. Gleichzeitig mit der Integration der Rechnung der ehemaligen Gemeinde St. Martin wird die Rechnungslegung per 1. Januar 2015 auf das harmonisierte Rechnungsmodell 2 (HRM2) umgestellt.

Für eine neue Postautohaltestelle aufgrund der Sanierung der Kantonsstrasse in St. Martin genehmigte die Versammlung einen Kredit von 110'000 Franken. Der Kanton bezahlt 30 Prozent an die Kosten. Und für die Gesamtmelioration Vals genehmigte die Versammlung einen Nachtragskredit von 800'000 Franken. Das Projekt wird nach heutigen Berechnungen mit 21,7 Millionen Franken abgerechnet, das bedeutet Mehrkosten infolge Teuerung und Erweiterung von 5,7 Millionen Franken. Bund und Kanton haben ihren Anteil an den Mehrkosten bereits bewilligt.

Schliesslich genehmigte die Versammlung einen Konzessionsvertrag mit der Truffer AG, Steinwerk, für den Gesteinsabbau im Steinbruch «Schmitteli». Die raumplanerischen Voraussetzungen für die Nutzung dieses Steinbruchs hat die Gemeinde bereits mit Urnenentscheid vom 8. März 2015 geschaffen. (so)

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