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Von Parteisoldaten und Abweichlern

Nicht alle gewählten Nationalräte aus der Südostschweiz politisieren auf der Parteilinie. Smartvote-Grafiken zeigen Abweichler und Parteisoldaten.

Südostschweiz
Montag, 19. Oktober 2015, 18:34 Uhr Wahlen 2015

Smartvote hat die Positionen der Gewählten in den Kantonen Graubünden, Glarus und St. Gallen mit den Positionen der Gewählten in der gesamten Fraktion verglichen.

Daraus ist ersichtlich, dass im Kanton Graubünden Duri Campell rechts-konservativ von seine BDP und näher an der CVP ist. Und Magdalena Martullo-Blocher vertritt die SVP am liberalen Rand. Silva Semadeni ist wie die SP-Fraktion, Martin Candinas eher etwas konservativer als ans die Gesamt-CVP.

Im Kanton Glarus denkt Martin Landolt wie seine BDP, die ziemlich nahe an der CVP politisiert.

Und im Kanton St. Gallen weicht Jakob Büchler (Schänis) am stärksten von der Parteilinie seiner CVP ab. Marcel Dobler ist am liberalen Rand seiner FDP und Barbara Keller-Inhelder ist näher an der CVP als an ihrer SVP.

Entstanden sind die Grafiken aufgrund der Antworten der Kandidaten. Insgesamt haben zwölf der 200 gewählten Nationalräte den Smartvote-Fragebogen nicht ausgefüllt. Für diese Gewählten (elf von der SVP, einer von der FDP) wurden hypothetische Antworten berechnet. (phw)

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