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Serletta Süd - jetzt gehts los

Serletta Süd - jetzt gehts los

Am 18. Oktober entscheidet der Souverän von St. Moritz über das Projekt «Serletta Süd». Initianten und Gegner haben diese Woche mit dem Abstimmungskampf begonnen und dieser könnte heftig werden.

Südostschweiz
vor 6 Jahren in
Politik
St. Moritz steht an einem Scheideweg: Ob in St. Moritz ein neues Gesundheitshotel mit angeschlossener Klinik Gut gebaut werden soll, entscheidet am 18. Oktober der Souverän. Bild Archiv

Zwei Informationsveranstaltungen zum gleichen Thema am gleichen Abend - das gibt es am nächsten Dienstag in St. Moritz. Sowohl die Chris Silber St. Moritz AG und Klinik Gut AG als auch der Interessensverbund «Kulm Hotel» und «Badrutt’s Palace» haben zu Informationsanlässen zum Projekt Serletta Süd eingeladen. Am kommenden Dienstag muss sich der Stimmbürger von St. Moritz also entscheiden: Will ich hören, was  die Initianten eines Gesundheitshotels mit angeschlossener Klinik Gut zum Projekt sagen, oder will ich wissen, warum die Gegnerschaft dagegen ankämpft? Der Abstimmungskampf hat damit jedenfalls offiziell begonnen.

Mit Sachlichkeit überzeugen

Bereits am kommenden Samstag wird die Klinik Gut einen Tag der offenen Türe mit geführten Touren durch die Klinik Gut machen. «Wir wollen den Leuten zeigen, was die Klinik alles anbietet und warum ein neues Gebäude nötig ist», erklärt Adrian Urfer, Chefarzt und CEO der Klinik Gut. Am Dienstagabend stellen dann sowohl er als auch der Projekteigentümer und -investor Werner Vogt sowie Projektleiter Martin Meyer die Pläne für ein Gesundheitshotel und eine neue Klinik Gut vor. Angemeldet sind auch Gründungsmitglieder des Komitees «Ja zum Kompromiss – für die Klinik Gut in St. Moritz» und deren Präsident, Alfred M. Riederer.

Am Informationsabend der Hotels «Kulm» und «Badrutt›s Palace» wird Serletta Nord und Süd als Gesamtplanung angeschaut. Rechtsanwalt Peter Clavadetscher will die heutige Situation aus baurechtlicher Sicht und die möglichen Auswirkungen beleuchten. Zu Wort kommt auch der neutrale Architekt Hans-Jörg Ruch. Er referiert über die städtebaulichen Aspekte des Gebiets Serletta. «Unser Ziel ist es, dem Stimmbürger  zu erschweren, ein Ja in die Urne zu legen», erklärt Pressesprecher Jörg Roethlisberger und ergänzt: «Wir belassen es sicher nicht nur bei der Informationsveranstaltung.» Für die nächsten vier Wochen seien mehrere Kommunikationsmassnahmen geplant, unter anderem Flyer und Inserate in Zeitungen. (fh)

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