Sonnenfinsternis mit dem iPhone fotografieren: So gelingen die besten Fotos
Am Mittwochabend, 12. August 2026, kann in der Schweiz eine partielle Sonnenfinsternis erlebt werden. Wer das seltene Ereignis fotografieren will, sollte jedoch einige Sicherheitsregeln beachten. Denn die intensive Sonnenstrahlung ist nicht nur für die Augen gefährlich. Auch der Kamerasensor eines Smartphones kann Schaden nehmen, wenn die Kamera längere Zeit ungeschützt direkt auf die Sonne gerichtet wird.
Sonnenfinsternis mit dem iPhone fotografieren: Filter benötigt
Das iPhone sollte nicht längere Zeit ungeschützt direkt auf die Sonne gerichtet werden. Die starke Strahlung kann den Kamerasensor beschädigen. Für direkte Sonnenaufnahmen gehört deshalb ein geeigneter Filter vor die Kamera.
Dafür gibt es spezielle Solarfilterfolien und Aufsteckfilter. Eine einfache Alternative lässt sich aus einer zusätzlichen, geprüften Sonnenfinsternisbrille herstellen: Die Filterfläche wird herausgeschnitten und vor den iPhone-Objektiven befestigt. Dabei müssen alle verwendeten Kameralinsen vollständig bedeckt sein. Die Sonnenfinsternisbrille sollte der Norm ISO 12312–2:2015 entsprechen und eine CE-Kennzeichnung tragen.
Wichtig: Das iPhone niemals ungeschützt hinter ein Fernglas oder Teleskop halten. Die gebündelte Sonnenstrahlung kann die Kamera beschädigen. Solche optischen Geräte benötigen einen dafür vorgesehenen Solarfilter an der Vorderseite. Für die Augen kann das besonders gefährlich sein. Der Blick zur Sonne durch ein ungeschütztes optisches Instrument wie Ferngläser oder Fernrohre «wird in Sekundenbruchteilen zur Erblindung führen», warnt die Schweizerische Astronomische Gesellschaft (SAG). Dies gelte auch, wenn die Sonne teilweise durch den Mond verdeckt werde.