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Realisierung eines Naturparks Moesa wird ernsthaft geprüft

Nach dem Nein zum Parc Adula wird ein Naturpark Moesa zum Thema. Ein entsprechendes Projekt müsse zumindest seriös evaluiert und diskutiert werden, heisst es in Südbünden und im Rheinwald.

Südostschweiz
Montag, 28. November 2016, 16:56 Uhr Nein zum Parc Adula
Gibt es doch noch einen Naturpark in Graubünden? Archivbild

Anstelle des am Sonntag an der Urne gescheiterten Nationalparks Adula könnte im Calancatal und in den Misoxer Gemeinden, die dem Parc Adula zugestimmt haben, ein regionaler Naturpark entstehen. Die schon am Sonntag von verschiedener Seite skizzierte Idee eines Naturparks Moesa hält etwa Martin Hilfiker, der Direktor des Parc Adula, für «realistisch und sinnvoll, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist». Es sei aber nicht Sache des Vereins Parc Adula, ein entsprechende Projekt zu entwickeln, betonte er.

«Nicht klein beigeben»

Auch Georg Trepp, der Präsident der Ja-Gemeinde Hinterrhein, erachtet die Idee eines Natuparks Moesa für prüfenswert. «Wir sollten jetzt nicht einfach klein beigeben und versuchen, zusammen mit Splügen, den positiv gesinnten Misoxer Gemeinden und dem Calancatal ein gemeinsames zukunftsträchtiges Projekt zu realisieren», sagte Trepp. (dea)

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