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Bei den Aufbauarbeiten laufen bereits die Abschlussarbeiten

In knapp 100 Tagen kämpfen in St. Moritz die besten Skirennfahrer der Welt um Hundertstelsekunden und WM-Medaillen. Höchste Zeit also für einen Augenschein vor Ort im Zielgelände Salastrains oberhalb von St. Moritz.

Südostschweiz
27.10.16 - 15:05 Uhr
Ereignisse

Imposant wirkt sie, die riesige Tribüne, welche Platz für 5000 Zuschauer bietet, und zugleich quasi das Herzstück des Zielbereichs auf Salastrains bildet. Von Vorbereitungshektik ist an diesem Herbstnachmittag nichts zu spüren.

Guido Mittner, Ressortleiter Bauten, erklärt das folgendermassen «Die grösste Hektik erfolgt jeweils dann, wenn das Material angeliefert wird. Dann muss alles funktionieren, weil unser Platz hier im Zielgelände beschränkt ist.»

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Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten. Pressebild

Zurzeit laufen die Abschlussarbeiten, bis Ende Monat müssen die grossen Bauten wie Tribüne, Fernsehübertragungscenter, VIP-Zelt und so weiter fertig sein. 120 Soldaten und 30 Personen aus privaten Unternehmungen standen in den letzten Wochen im Einsatz. «Wir sind im Zeitplan, auch dank des guten Wetters», erklärt Mittner stolz.

Neue Wege geht das Organisationskomitee beim VIP-Zelt. Dieses bietet Platz für 1500 Personen und verfügt über eine eigene Terrasse auf dem Dach. Der VIP-Gast müsse nicht zwischen Zelt und Tribüne dislozieren und könne so die Stadionatmosphäre richtig geniessen, so Mittner.

Ein grosser Teil des Materials, das für die temporären Bauten der Skiweltmeisterschaft verbaut wird, besteht aus Holz. Und dieses wird wiederverwertet, wie Guido Mittner erklärt: Die rund 2000 Kubikmeter Holz werden von den Gemeinden zum Beispiel für Sanierungen für Brücken, Alphütten oder Gebäude genutzt. «Nachhaltigkeit war uns diesbezüglich sehr wichtig», sagt Mittner.

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Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten. Pressebild

Auch wenn die grossen Bauten bald abgeschlossen sind, für Mittner wird es nicht ruhiger. Mit dem ersten Schnee beginnen bereits die nächsten Arbeiten im Zielbereich, sodass am 6. Februar alles für die Weltmeisterschaft bereit ist. (so)

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