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Schüler auf Baustellenbesichtigung

Auf der Baustelle des Calandaparks zwischen Zizers und Landquart bekamen heute Abschlussklassen die Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen. Sie durften auch selber Hand anlegen.

Südostschweiz
Dienstag, 25. Oktober 2016, 18:23 Uhr Bauberuf-Parcours Calandapark
Die Initianten des Bauberuf-Parcours erklären den Schülern Wissenswertes zu den vorgestellten Berufen. Bild Yanik Bürkli

von Véronique Ruppenthal

Im dunklen Keller der Calandapark-Baustelle flimmert ein Kurzfilm über eine Betonwand. Schüler der Oberstufe Landquart sitzen mit gelben Baustellenhelmen bekleidet davor und lassen sich den Beruf des Gebäudetechnikplaners erklären.

Doch so richtig konzentrieren kann sich keiner. Lautes Hämmern und das Kreischen einer Betonsäge übertönen die Ausführungen im Video. Immer wieder dreht sich ein Schüler kurz um und wirft einen Blick in die Baustellenarbeiten, die hinter seinem Rücken ablaufen. Sie scheinen spannender zu sein, als der Film.

Selber Hand anlegen

Die Schüler der Oberstufe Landquart gehören zu verschiedenen Abschlussklassen, die in diesen Tagen die Baustelle des Calandaparks zwischen Zizers und Landquart begehen dürfen. Dabei werden ihnen sechs verschiedene Berufe vorgestellt, bei denen sie auch selber Hand anlegen können. Das Spezielle daran: Die Baustelle bleibt dabei unter Vollbetrieb.

Nach dem Film sind die Schüler endlich selber dran. Es gilt, sich an verschiedenen Posten im jeweiligen Beruf zu versuchen. Sie bauen zum Beispiel aus Ziegelsteinen und Mörtel eine Mauer, sind den Arbeitern beim Schweissen behilflich, bauen Leitungsrohre zusammen oder verlegen Holzplatten am Boden.

Florind und Rafael, Schüler der Abschlussklasse Landquart, sind begeistert vom Anlass. «Ich konnte viel Neues lernen, das war toll», so Florind. Und Rafael fügt an: «Ich könnte mir gut vorstellen, einen handwerklichen Beruf auszuüben.»

Auch Josip aus der gleichen Klasse fand die Posten sehr interessant. «Nachdem man die Dinge selber ausprobiert, hat man meist eine andere Meinung vom Beruf.» So könne er sich jetzt auch eine Zukunft als Maurer vorstellen.

Und so haben die Kollegen vom TV erlebt:

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