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Humortraining in Chur

Humor ist die beste Medizin. Studien zeigen, dass durch Humor die Lebensqualität und sogar die Schmerzgrenze erhöht werden kann. Auch bei Stress und Ärger können Menschen mit Humor die schwierigen Situationen deutlich besser meistern. Und das Beste: Humor kann man trainieren.

Südostschweiz
Freitag, 23. September 2016, 15:15 Uhr Aktionstage «Wie gehts dir?»
Lachen ist die beste Medizin. Bild iStock

Das Blaue Kreuz Graubünden lud gestern im Rahmen der Aktionstage «Wie gehts dir?» zum Humortraining in Chur. Die beiden Psychologinnen und Humortrainerinnen Heidi Stolz und Sandra Rusch ermutigten dabei das Publikum zu mehr Humor und gaben einen Einblick in ihr Humortraining.

Das Programm besteht aus acht Stufen. Dabei geht es beispielsweise darum, den Humor im Alltag wiederzufinden oder das Spielen neu zu entdecken. Bei den höheren Stufen soll der Humor auch als Bewältigung von Stress eingesetzt werden können. Das gestrige Impulsreferat bestand aus ernsten Themen und psychologischen Theorien, aber auch aus vielen spielerischen und humorvollen Einlagen. 

Humor statt Alkohol

Das Blaue Kreuz Graubünden hat den Abend organisiert. Ziel ist es, mit dem Humortraining eine Alternative aufzuzeigen. Denn bei Stress und Ärger greifen viele zum Alkohol. Dieser bringt kurzfristig Entspannung, Humor hingegen wirkt nachhaltiger. Die Veranstaltung soll so auch ein Stück weit als Prävention dienen.

Das Humortraining nach dem Amerikanischen Forscher Paul Mc Ghee haben die Psychologinnen auf den deutschen Sprachraum adaptiert und besteht aus acht Lektionen, welche jeweils zwei Stunden dauern. Die Trainings sind für Privatpersonen aber auch für Gruppen und Firmen geeignet.

Wir waren mit der Kamera am Humortraining in Chur mit dabei.

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