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Der Serletta-Krieg geht weiter

Der Serletta-Krieg geht weiter

Die Gegner von «Serletta Süd» versuchen weiterhin das Projekt eines Gesundheitshotels und einer Klinik Gut in St. Moritz zum Scheitern zu bringen. Das kritisieren zumindest die Initianten öffentlich.

Südostschweiz
vor 5 Jahren in
Ereignisse
Nütze nichts: die Werbung der Gegner des Projekts liess das Stimmvolk kalt. Sie stimmten mit einer Zweidrittelsmehrheit für die Realisierung des Projektes. Archivbild

«Gegner von Serletta Süd missachten den Volkswillen» heisst es in der Überschrift einer gemeinsamen Medienmitteilung von Chris Silber St. Moritz AG und Klinik Gut AG. Die Initianten des Projekts «Serletta Süd» für ein Gesundheitshotel und eine neue Klinik Gut in St. Moritz zeigen sich befremdet über die bisherigen Gespräche mit den Projektgegnern.

«Entgegen ihren Aussagen im Abstimmungskampf, den Volkswillen zu respektieren, versuchen die Gegner weiter, das Projekt durch Verzögerungen zum Scheitern zu bringen», heisst es weiter.  Dies betont auch Projektleiter Martin Meyer gegenüber Radio Südostschweiz.

 

Mit einer Zweidrittelmehrheit hatte der St. Moritzer Souverän im Oktober 2015 eine Nutzungsplanänderung zur Realisierung des Projekts zugestimmt. Damals hatten sich die Gegner für eine Kompromisslösung ausgesprochen. «Statt über einen Kompromiss zu verhandeln, haben sich rund ein Dutzend Anwälte der Gegner wieder darauf verlegt, das Projekt gänzlich zu verhindern», schreiben die Initianten.

Die Gegner würden erneut eine «Gesamtplanung» für den Serlettahang verlangen und zudem eine Etappierung des Projektes ablehnen. Jörg Roethlisberger, Mediensprecher der Hotels «Kulm» und «Palace» sowie der IG Gesamtplanung Serletta meinte gestern zu diesen Aussagen: «Wir kommentieren nicht, weil es sich um ein hängiges Rechtsverfahren handelt.» (fh)

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