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Vierbeinige Polizisten in Ausbildung

Vier Pfoten für unsere Sicherheit. Schon lange sind Hunde treue Begleiter vieler Polizisten. Auch dank ihrem guten Riecher stehen sie im Einsatz. Wie sie lernen, versteckte Drogen aufzuspüren, zeigen wir Euch hier.

Südostschweiz
Freitag, 03. Juni 2016, 17:01 Uhr Polizeihundeausbildung
Ein Drogensuchhund bei der Arbeit. Bild Renate Ammann

Rolf Obrist ist Polizeihunde-Instruktor der Kantonspolizei Graubünden. Heute ist eine Lernlektion für seinen jüngsten Schützling angesagt. Er soll in einem abgelegenen Haus in Domat/Ems Drogen in versteckten Orten aufdecken. Dabei wird ihm alles spielerisch mit Leckerlis beigebracht. Zu erst muss der Hund ein kleiner Plastiksack mit Cannabis anzeigen.

Voilà - gefunden. Dafür gibts ein Würstchen. Jetzt weiss der Hund, auf welche Droge er anzeigen muss. Auf gehts, alle Ecken und Kanten im Raum absuchen.

Das Riechzentrum von Hunden ist etwa 50 Mal grösser als das des Menschen. Auf der Riechschleimhaut des Hundes befinden sich 250 Millionen Riechzellen, beim Menschen sind es lediglich fünf Millionen. Also, da muss ein Treffer ja definitiv drin liegen.

Der Hund zeigt ein Ort an. Im Schlitz eines Backofens könnte etwas versteckt sein. Fantastisch, was die Vierbeiner können!

Juhui, der angehende Polizeihund hat einen Treffer. So wird er bestimmt an die «Lehrabschlussprüfung» gelassen. Was fertig ausgebildete Hunde alles auf dem Kasten haben, zeigen sie Euch hier im Video von TV Südostschweiz:

 

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