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Hussaini: «Es kommt besser an, wenn man den Leuten ‘Grüezi’ sagt»

Raza Hussaini kommt aus Afghanistan und lebt im Glarnerland. Zusammen mit Philipp Langlotz und anderen Interessierten hat er den Verein Träffpunkt gegründet. In Ennenda will der Verein ein Café für interkulturelles Zusammenleben betreiben. «Ohne fixes Ziel, dafür mit Spassfaktor», verspricht Vereinspräsident Philipp Langlotz.

Südostschweiz
Dienstag, 10. Mai 2016, 16:52 Uhr Verein Träffpunkt
Philipp Langlotz (links) und Raza Hussaini wollen die Kulturen im Glarnerland mit einem Café in Ennenda zusammenbringen. Bild Maya Rhyner

Er kennt die Probleme aus eigener Erfahrung: Vor viereinhalb Jahren ist Raza Hussaini als Asylbewerber ins Glarnerland gekommen und hatte grosse Mühe, sich zu integrieren. «Obwohl ich eigentlich ein offener Typ bin, war ich sehr oft allein», sagt er.

Bis er die Aufenthaltsbewilligung erhalten habe, sei er praktisch ohne soziale Kontakte geblieben. Jetzt weiss er auch warum: «Es sind viele kleine Dinge, die ich anders gemacht habe als die Leute hier.» Jetzt weiss er es besser. (sdü)

Was für Tipps Raza Hussaini anderen Einwanderern geben will, lest ihr am Mittwoch in der «Südostschweiz».

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