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«Keine Vision, nur eine Idee»

«Manege frei» heisst es seit Freitagabend in Muggs Zirkuszelt. Mit klassischer Clownerie, magischer Manipulation, fantastischer Jonglage und Nerven kitzelnder Akrobatik versetzt das Weihnachtsvarieté das Publikum ins Staunen.

Südostschweiz
Sonntag, 29. November 2015, 20:24 Uhr Zirkus
Zwischen Himmel und Erde: Estelle sorgt auf dem Hochseil für Spannung. Bild Jessica Loi

Dem Spektakel geht Muggs Chronik «vom Wahrwerden eines Traums» voraus. Der Clown erzählt vom ersten Auftritt mit seinem Sohn Stephan vor ungefähr 25 Jahren Wie er in Engi im Öko-Zirkusdorf lebte und wie er heute in der Zirkusstadt seinen Traum lebt. Einen Traum von einem Lebens-, Arbeits- und Entfaltungsort mit bereichernden Begegnungen. Eine Vision davon habe er, Urs Muggli alias Clown Mugg, aber keine gehabt – «lediglich Ideen habe ich. Diese werden dann umgesetzt oder auch nicht, je nach Situation.» 

Es brodelt bei den Muggs – aber vorerst nur unter dem Deckel

Heute gehe es darum, das Programm zu festigen. Darum, dass sich die zwei jungen Familien der Brüder Muggli in die Stadt einwurzeln. Grosse Projekte stehen keine an, dafür viele Ideen – so viele, dass dem Tüftler Mugg zuweilen «der Kopf kocht». Welche Ideen er nun am Brodeln hat, bleibt aber vorerst unter dem Deckel. Und apropos Essen: Am vortrefflichen Zirkusmenü hat auch der Gaumen seine Freude. Und am Samstag eröffnet ein Apéro die Jubiläumsgala. (loi)

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