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Die Bergbau-Fans treffen sich in Andeer

Noch bis Ende Woche geht im Schams der diesjährige Internationale Bergbau- und Montanhistorik-Workshop über die Bühne. Die Fachtagung mit Gästen und Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findet zum ersten Mal in Graubünden statt.
 

Südostschweiz
Donnerstag, 01. Oktober 2015, 19:45 Uhr Bergbau- und Montanhistorik-Workshop
Im Haus Rosales in Andeer befindet sich der letzte erhalten Blashochofen Graubündens. Bild Jano Felice Pajarola

Wer sich zum Thema historischer Bergbau austauschen und Informationen sammeln will, für den gibt es im deutschsprachigen Europa das passende Netzwerk: den Internationalen Bergbau-Workshop. Zum 18. Mal findet die an wechselnden Orten durchgeführte Jahrestagung des Netzwerks heuer statt, Austragungsort ist diesmal Andeer. Auf dem Programm stehen Exkursionen und Referate für die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die «Südostschweiz» hat eine Gruppe von Bergbau-Fans auf einem Ausflug begleitet; Ziel war eines der aussergewöhnlichsten Gebäude Graubündens: das Haus Rosales in Andeer, wo sich – von aussen kaum erkennbar – der letzte noch erhaltene Blashochofen Graubündens befindet.

Wer sich notabene für einen Besuch des Anlasses interessiert: Am Samstag ab 8.30 Uhr stehen nochmals Referate auf dem Programm, und einige Plätze in der Andeerer Mehrzweckhalle dürften gemäss Organisationskomitee-Präsidentin Elsbeth Rehm auch für externe Gäste frei sein. Zum Workshop ist ausserdem ein umfangreicher Tagungsband erschienen, der bei den Freunden des Bergbaus in Graubünden bezogen werden kann. (jfp)

Mehr dazu am Freitag in der Zeitung «Südostschweiz»

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