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3000 Kilometer auf dem Stand-Up-Paddel

Am 1. August startete das Abenteuer von Thomas Oschwald. Er hatte ein grosses Ziel: 3000 Kilometer von der Rhonequelle bis zur Rheinquelle auf dem Stand-Up-Paddel. Am Montag hat er dieses Ziel erreicht.

Südostschweiz
Donnerstag, 17. Oktober 2019, 04:30 Uhr Für sauberes Trinkwasser

Knapp 3000 Kilometer paddeln innerhalb von zweieinhalb Monaten scheint unmachbar. Doch Thomas Oschwald hat das Gegenteil bewiesen. Am 1. August startete sein Vorhaben an der Rhonequelle und am Dienstag erreichte er den Tomasee, die Quelle des Rheins.

Wie er die ganze Strecke gemeistert hat und was seine grössten Herausforderungen waren, hat Thomas Oschwald gegenüber TV Südostschweiz geschildert:

Oschwald folgte der Rhone bis Lyon, querte Frankreich auf zahlreichen Schiffahrtskanälen, quälte sich hoch nach Rotterdam und paddelte schlussendlich gegen die Strömung des Rheins zurück in die Schweiz. Das Abenteuer brachte den Flimser an seine körperlichen und mentalen Grenzen, wie er sein Erlebnis in einer Mitteilung schildert.

Nach etwas mehr als einem Monat und über 1500 Kilometer erreichte Thomas Oschwald schlussendlich den Ausgangspunkt seiner eigentlichen Herausforderung. Mit seinem Stand-Up-Paddel wollte er ab Rotterdam der Strömung des 1233 Kilometer langen Rheins trotzen und solange wie nur möglich auf dem Wasser der Rheinquelle entgegen paddeln.

Zwei Monate nachdem Oschwald die Schweiz in Genf verliess, betrat er sie wieder in Basel. Der Strömung des Rheins konnte er bis Koblenz trotzen, dann wurde sie teilweise zu stark, sodass er Abschnitte zu Fuss gehen musste. Insgesamt paddelte er von Rotterdam bis zur Rheinquelle über 1000 Kilometer auf dem Wasser, schreibt er weiter in der Mitteilung.

Zusätzlich setzte er sich als Ziel mindestens 1233 Schweizer Franken für Menschen, welche keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, zu sammeln. Als er am Montag die Rheinquelle erreichte, hatte er über 6100 Franken gesammelt und somit nicht nur sein geografisches Ziel erreicht. «Die Reise ist noch nicht zu Ende», schreibt Oschwald. (nua)

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