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IG offenes Davos mit neuem Präsidium

IG offenes Davos mit neuem Präsidium

Nach vier erfolgreichen Jahren ist Hannah Thullen letzte Woche an der Generalversammlung als Präsidentin zurückgetreten.

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vor 1 Monat in
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Bettina Kiefer und Doris Schweighauser übernehmen das IGoD-Präsidium.
zVg/Walter Dürst (wdfotografie.ch)

In den vergangenen Jahren ist das Engagement der IG offenes Davos für die Integration enorm stark gewachsen. Nach dem fulminanten Jubiläumsjahr 2019 mussten im vergangenen Jahren aufgrund von Corona viele Aktivitäten angepasst werden. Der Vorstand und die Mitarbeitenden haben die Zeit genutzt und den Verein mit neuen Strukturen fit für die Zukunft gemacht. Neben den neuen Strukturen gibt es auch gleich noch zwei neue Präsidentinnen.
Nach vier erfolgreichen Jahren ist Hannah Thullen letzte Woche an der Generalversammlung als Präsidentin zurückgetreten. Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen hat sie sich per Videokonferenz von den Mitgliedern verabschiedet: «Die IG offenes Davos ist ein unglaublich toller Verein, der sich mit enorm viel Engagement und Herzblut für geflüchtete Menschen einsetzt.» Hannah Thullen ist es in ihrer Präsidialzeit gelungen, das grosse Engagement professioneller und strukturierter zu organisieren. So wurden neue Stellen geschaffen und die Abläufe vereinfacht.

Erfahrenes Duo übernimmt

Neu wird die IG offenes Davos von Doris Schweighauser und Bettina Kiefer präsidiert. Beide engagieren sich seit vielen Jahren im Verein und sind bei den Mitgliedern fest verankert. Doris Schweighauser war ein Jahrzehnt lang die Sozial- und Rechtsberaterin des Vereins und konnte vielen geflüchteten Menschen bei Verfahrens- und Alltagssorgen weiterhelfen. Bettina Kiefer leitet den beliebten Sonntagstisch, an dem geflüchtete und einheimische Menschen zusammen kochen und essen. Mit diesem hochkarätigen Präsidiums-Duo ist die IG offenes Davos weiterhin in erfahrenen Händen.

Vereinsstrukturen aktualisiert

Der Verein hat das Coronajahr auch genutzt, um die eigenen Strukturen zu überdenken. Aufgrund des starken Wachstums der letzten Jahre mussten die Vereinsgremien eine hohe Arbeitslast bewältigen. Deshalb haben Vorstand und Mitarbeitende in einem partizipativen Prozess ein ausgeklügeltes System entwickelt. Unter anderem soll die neue Geschäftsstelle als Dreh- und Angelpunkt für die Vereinsaktivitäten dienen. Alle Anliegen und Fragen werden dank der Geschäftsstelle schnell und unkompliziert an der richtigen Stelle platziert. Damit ist die IG offenes Davos gerüstet für viele weitere erfolgreiche Jahre Integrationsarbeit. (pd)

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