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Passagiere kehren an Bord der Zürichsee-Schiffe zurück

Fast 600 000 Passagiere mehr als noch im Vorjahr waren in diesem Sommer auf dem Zürichsee unterwegs. Das schöne Wetter ist laut der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ausschlaggebend für das gute Resultat – aber auch der abgeschaffte Schiffsfünfliber trägt zum Wachstum bei.

Linth-Zeitung
24.10.18 - 14:35 Uhr
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Mehr Passagiere: Bei den Schiffen der ZSG läuft es wieder besser.
Mehr Passagiere: Bei den Schiffen der ZSG läuft es wieder besser.

Von Conradin Knabenhans

Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) ist zurück auf Kurs. Nach einer extrem schlechten Saison 2017 konnte das Unternehmen die Passagierzahlen wieder markant steigern. Gerade rechtzeitig zum Start der Sommersaison hatte der Zürcher Regierungsrat den unliebsamen Schiffsfünfliber wieder abgeschafft. Laut der ZSG ist aber auch das Prachtwetter über die Sommermonate für den Passagierzuwachs verantwortlich.

Die Weisse Flotte beförderte vom 30. März bis zum 21. Oktober rund 1,61 Millionen Fahrgäste. Das sind 57 Prozent oder 590 000 Passagiere mehr als in der Saison 2017 während des entsprechenden Zeitraums. Aber auch im Fünfjahresschnitt kann das Schifffahrtsunternehmen ein Plus von acht Prozent verbuchen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Ein Rekordjahr dürfte es für die ZSG dennoch nicht werden. Die Passagierzahlen lagen von Januar bis März – damals galt der Schiffsfünfliber noch – gar noch hinter den Werten von 2017 zurück, wie ZSG-Direktor Roman Knecht erklärt.

Mehr Eventschiffe

Im Bereich der Eventfahrten und Schiffsvermietungen konnte die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ebenfalls zulegen: Mit einem Umsatz von 1,27 Millionen Franken wurde das vergangene Jahr um rund 15 Prozent übertroffen. Positiv bewertet wird auch das Ergebnis des Gastronomieangebotes auf dem See. In der Sommersaison konnte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von fast 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften und liegt damit zwei Prozent über dem Fünfjahresschnitt.

Für Gastrogeschäftsführer Roland Thalmann sind aber nicht nur die Umsatzzahlen positiv – auch personell scheint nach dem Zuschlagsdebakel alles wieder im Lot: «Alle Mitarbeiter, die wir Ende 2017 entlassen mussten, konnten wieder eingestellt werden.»

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