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Der paradoxe Verkehr

Silvia Kesslerüber Umfahrungen, die ihren Dienst nicht mehr tun.

Silvia
Kessler
28.03.22 - 04:30 Uhr
Meinungen
Kommentar

Es ist ein Paradox. In allen Talschaften Graubündens wurden in den vergangenen Jahrzehnten für zig Millionen Franken Umfahrungen gebaut. Entweder um schneller von A nach B zu kommen, wie auf der Transitroute A13, oder um Dörfer vom Verkehr zu entlasten, wie mit der Nationalstrasse N28 zwischen Klosters und Landquart. Doch nun kehren die Autos in die Dörfer zurück, und das in wuchtigem Ausmass. Die Umfahrungsstrassen sind dem kontinuierlich steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen, sodass sich die Blechlawinen immer öfter auch über das untergeordnete Strassennetz wälzen.

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