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FUTURO

FUTURO, nur der Titel futuristisch?
Aristoteles lehrte schon die alten Griechen sinngemäss: „Wir können das Wetter nicht ändern, aber die Einstellung dazu.“ Dies gilt heute besonders für die Bergbahnen Elm. Mit dem Kredit für den längst überfälligen Bau der Beschneiungsanlagen ist ein entscheidender Schritt getan. Doch Technik allein rettet den Tourismusort nicht – es braucht eine neue Strategie und echte, gelebte Zusammenarbeit. Bevölkerung, Landrat und Regierung haben hohe Kredite bewilligt. Jetzt ist es Zeit, neue Wege zu gehen, denn alte Pfade führen nicht zu neuen Zielen. Themen wie der Sommerbetrieb, die Einbindung der Bischofsalp und die Kooperation mit VISIT Glarnerland müssen lösungsorientiert angegangen werden. Ein konkretes Beispiel: Die Langlaufloipe könnte mit minimalem Aufwand ebenfalls teilweise beschneit werden, da Wasserfassungen und Strommöglichkeit durch das Projekt FUTURO bereits vorhanden sind und Schatten im Talboden hilft.
Viele Wintersportler flüchten vor überfüllten Pisten auf die Loipe – ein Gewinn für das Portemonnaie und die Ökologie. Gemeinsames könnte die Zukunft wirklich einleiten. Egoismus hat keinen Platz. Dafür müsste Langlauf mehr ins Bewusstsein der Alpinen kommen. VISIT Glarnerland hat das Potential schon mal erkannt. Hoffen wir, dass FUTURO am Ende mehr ist als nur ein schöner Name.

Thomas Kälin
21.03.26 - 09:07 Uhr
Leserbrief
Ort:
Hätzingen
Zum Artikel:
FUTURO Elm, Dienstag 17.3.2028
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