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Politik

Davos steht beim Wohnraum vor wichtigen Entscheidungen. Genau deshalb hat die FDP Davos mit ihrer Interpellation von Claudio Rhyner und Hans-Jörg Valär nach belastbaren Grundlagen gefragt. Dabei zeigte sich: Viele Zahlen lagen entweder gar nicht oder nur verstreut in verschiedenen Quellen vor.
Der Kleine Landrat ist nun bei der Beantwortung der Interpellation einen Schritt weiter gegangen und hat die Daten nicht nur zusammengetragen, sondern auch ein professionelles Monitoring-Dashboard erstellen lassen. Damit lässt sich künftig nachvollziehen, wie sich die Wohnraumentwicklung tatsächlich entwickelt und welche Projekte geplant oder in Umsetzung sind.
Die entstandenen 25'000 Franken sind deshalb nicht einfach Kosten für eine Interpellationsantwort, sondern eine Investition in bessere Entscheidungsgrundlagen. Klar ist aber auch: Prognosen wie der Bedarf einer definierten Anzahl Wohnungen bis 2035 bleiben mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.
Speziell ist zudem, dass die Kosten einer Interpellation erstmals offen ausgewiesen werden – gleichzeitig wird diese Ausgabe von der Departementschefin selbst als sinnvoll bezeichnet. Konsequenterweise sollte diese Transparenz künftig bei allen Vorstössen gelten. Damit wird sichtbar, welchen administrativen Aufwand Vorstösse verursachen können. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach dem Gleichgewicht von wachsenden Personalkosten auf der Gemeinde und dem Einkauf externer Leistungen.

Hans-Jörg Valär
19.03.26 - 08:40 Uhr
Leserbrief
Ort:
Davos Platz
Zum Artikel:
"Wohnen in Davos: 25'000 Franken für alte und neue Erkenntnisse", Ausgabe vom 11. März
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Ausser Kosten bleibt alles vage und die Suche nach leistbaren Wohnraum in Davos in den Sternen. Gerade in Davos ist die Dichte an Zweitwohnungen und dubiose, kurzfristige Wohnungsspekulationen bezüglich WEF ein Bumerang an für bezahlbaren Wohnungsraum, das ist das wahre Problem......