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Klimafonds-Initiative: Was Graubünden kann, kann auch die Schweiz

Wer sich für grosse Aufgaben wappnet, plant über viele Jahre. Das hat Graubünden mit dem Green Deal bereits gemacht, der die nötigen Mittel für die Aufgaben beim Klimaschutz und der Anpassung an die Klimaveränderung bereitstellt. Gerade für Bergkantone ist das überlebenswichtig.
Diese grossen Herausforderungen zu bewältigen ist allerdings vorab eine nationale Aufgabe. Doch solch langfristige Vorhaben kommen in der schnelllebigen und oft populistischen Politik zu kurz. Mit der Klimafondsinitiative wird diese Lücke national geschlossen, auf clevere Art und Weise:
- Die Mittel werden in einem zweckgebundenen Fonds bereitgestellt, der dort eingesetzt werden muss, wo zurzeit der Sparhammer droht, unter anderem bei der Steigerung der Energie-Effizienz, der Umschulung und Ausbildung, bei energetischen Gebäudesanierungen und der Dekarbonisierung der Wirtschaft.
- Da die Höhe der jährlichen Beträge ans BIP (Bruttoinlandprodukt) geknüpft ist, bleiben die Aufwendungen im Rahmen des volkswirtschaftlich Tragbaren.
- Die Mittel können zudem zielgerichtet dosiert und reduziert werden. Im Initiativtext heisst es dazu, der Betrag "kann angemessen gesenkt werden, wenn die Schweiz ihre nationalen und internationalen Klimaziele erreicht hat."
Deshalb empfehlen die zehn in der Vereinigung der Bündner Umweltorganisationen zusammengeschlossenen Vereine ein Ja zu Klimafondsinitiative am 8. März.

Kaspar Schuler
24.02.26 - 13:44 Uhr
Leserbrief
Ort:
Malans
Zum Artikel:
https://www.suedostschweiz.ch/news/abstimmungsvorschau-klimafondsinitia…
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Dekarbonisierung? Heisst das, wie in Deutschland, Rodungen für PFAS-Windräder (statt Windmühlen aus Holz und Segeln wie früher Segelschiffe) und Holzheizungen (die gemäss Meteo-Kachelmann mehr Feinstaub erzeugen als Fossiles)?
Die Grünen waren auch für ungesundes LED-Licht, das faktische Verbot der gesunden Glühwendel- (und Halogen-) Glühbirnen.

Die Hauptquellen für PFAS in der Umwelt sind industrielle Produktionsstandorte, Feuerlöschschäume und Abfallbehandlungen, die Hotspots mit extrem hohen Konzentrationen verursachen.
Quellen sind:
- Industrie und Produktion
- Feuerlöschschäume
- Papier/Altpapier und Kompost
- Kläranlagen, Deponien und Abwässer
- Landwirtschaft/Pestizide
- Verbraucherprodukte (Imprägnierungen, Skiwachs, Kleidung und Elektronik)

Windräder oder Erneuerbare fallen darin nicht als relevante Emittenten (Erueugungsquellen) auf.

Halogen und Glühlampen sind nicht gesünder als LED-Lampen. Wer behauptet dies?
LED sind sparsamer bzgl. Energieverbrauch und DAS ist Fact!

PFAS sind kein Alleinstellungsmerkmal von Windkraftwerken. Drum ist ja die PFAS-Belastung überall höher als ums Haldensteiner Windrad herum. Bedenklich sind zur Hauptsache kurzkettige PFAS wie auf Outdoorkleidern, in Skiwachsen, Schmier-, Imprägnier- und Löschmitteln. Langkettige wie z.B. Teflon gehen unter atmosphärischen Bedingungen wie um ein Windrad herum nirgends hin. Holzheizungen erzeugen zwar pro kWh mehr Feinstaub (lokal schädlich) aber weniger CO₂ (global schädlich) als Kohle und Öl. Das elektrische Feld von FL- und LED-Lampen reicht wegen deren Vorschaltgeräten weiter als das von Glühbirnen. Dafür brauchen Glühbirnen pro Lumen etwa zehnmal soviel Pfuus wie LEDs.

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