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Abstimmung zur Stadtbibliothek Chur

Am 8. März stimmen die Churer Stimmberechtigten über zwei Vorlagen ab, die beide ganz direkt die in Chur lebenden Familien betreffen:
1. Direktverbindung der Brambüeschbahn: Familien mit Kindern können hierzu nur ja sagen, weil so Klein und Gross direkt aus der Stadt in die Bergnatur gelangen, Sommer und Winter ohne Umstieg und ohne dass ein Auto dafür bewegt werden muss!
2. Erhöhung des Betriebsbeitrags an die Stadtbibliothek. Die Bibliothek ist im Herzen der Stadt ein Juwel von Kleinkindern über Jugendliche und Erwachsene bis zur Generation der Grosseltern.
Der Schreibende verbringt beinahe täglich mehrere Stunden an diesem so lebendigen Ort und staunt, wie viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich hier in Bücher und andere Medien vertiefen und ebenso miteinander ins Gespräch kommen.
Die Stadtbibliothek ist ein Ort der Begegnung für Menschen von überallher, Heimat für lernfreudige und neugierige Menschen jeglichen Alters!
Darum lege ich ein überzeugtes Ja in die Urne und bitte alle Stimmberechtigten von Chur es ebenso zu tun!

Gion Duno Simeon
23.02.26 - 18:27 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Südostschweiz / Ausgabe GR / 23. Februar 2026
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Gion Duno Simeon, Sie und ich leben offenbar auf unterschiedlichen Planeten.
Sie möchten die Millionen mit vollen Händen rausschmeissen, so wie beim Big Beer (offiziell: Big Air) die Stadt Chur.
Hingegen ich finde:
Bevor nur ein einziger Franken für vermeidbare Projekte ausgegeben wird, muss das Musthave (Essential) Wohnungsnot und insbesondere Gesundheitswohnen für Vulnerable gelöst werden.
Statt Bergbahn könnte man zu Fuss gehen oder allenfalls eine innovative Lösung zum Kostenbruchteil im hochtechnologischen China poschten. Dass Touristikprofiteure (und Promotoren wie FDP-Hohl) uns Volk "Flops" zahlen lassen wollen, scheint gemäss Laaxflimsfalera, Cube-Savognin, Splügen-Tambo ("Die Anlagen sollen an die Gemeinden im Rheinwald GR und Schams GR abgetreten werden. Und das Stopfen von Defizitbeiträgen sowie Schulden-Sanierungen künftig nicht mehr nötig sein") Mode zu sein, nachdem bereits der neverending Strassenbau Löcher ins Portemonnaie und vor allem Natur-/Kulturland frisst (samt Lärm, Abgas- und Reifen-Feinstaub).
Die Stadtbibliothek kostete schon damals überraschend viel, aber man zwängte es durch. Nun eine zusätzliche erhebliche "Budget"-Erhöhung. Etwa als Belohnung dafür, dass eine entscheidende Personalperson in dieser Bibliothek den Lärm dort verteidigte (als eine Kundin reklamierte), statt umgekehrt höchstselbst (also von sich aus) für Ruhe zu sorgen (weil das funktioneller Usus ist in Bibliotheken)? Zudem wurde punkto Stadtbibliohek nicht meine Frage nach dem überdimensionierten Toner-Kopierapparat beantwortet, den ich vor Jahren dort antraf (ebenso wie in Kantonsbibliothek) bzw. dessen Luftverschmutzung, weswegen ist seit damals nie wieder dort war.
Der Deutsche Verein nano-control.org schreibt:
Atemluft in Innenräumen schützen – denn gesunde Luft ist ein Menschenrecht
Ultrafeine Stäube und Nanopartikel aus Laserdruckern und Kopierern in Innenräumen schaden nicht nur unseren Atemwegen und lösen Entzündungen aus, sie können bei der Entwicklung von Asthma eine Rolle spielen und erhöhen zudem das Sterberisiko deutlich.

Es heißt immer: die Masse macht´s. Doch beim Drucken und Kopieren fallen die vielen einzelnen ultrafeinen Partikel (UFP) mit Teilchendurchmessern von unter 0,1 µg kaum ins Gewicht. Dennoch sind sie hoch relevant. Die hohen Partikelanzahl-Konzentrationen in der Atemluft von Innenräumen bergen eine große Gefahr.
Fazit:
Es braucht Investitionen im Krankenwesen, Wohnen, Pflege. Lebensnotwendigem.
Hingegen in "Luxus" könnten jene Unternehmer investieren, die für das, was sie hochjubeln, selbst geradestehen.