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SRG halbiert - Sport verliert

SRG halbiert, Sport verliert
Durchschnittlich rund 9000 Stunden Live-Sport überträgt die SRG pro Jahr - im Fernsehen, im Radio, via Livestream. Von Weltklasse Zürich bis zum Unspunnen-Fest, von der Tour de Romandie bis zur Eishockey-WM – in allen Landessprachen, für alle Regionen. Mehr als die Hälfte dieser Sendezeit entfällt auf Sportarten ausserhalb des medialen Rampenlichts. Das ist europaweit einzigartig.
Diese Einzigartigkeit ginge bei einer Annahme der SRG-Halbierungsinitiative verloren.
Am 8. März 2026 geht es auch um die Zukunft des Schweizer Sports – nicht um eine abstrakte Gebührendiskussion. Für Verbände, Vereine und vor allem für die Sportlerinnen und Sportler ist die Präsenz auf den Kanälen der SRG entscheidend. Sie erhalten schweizweit Aufmerksamkeit - und sind dadurch für Sponsoring und Partnerschaften interessant. Wird die SRG halbiert, verlieren unsere Athletinnen und Athleten ihre Bühne und ihr Publikum. Bei dieser Abstimmung wird auch darüber entschieden, ob Kinder ihre Idole auch in Zukunft noch im Fernsehen sehen. «Kinder und Jugendliche brauchen Vorbilder, die sie im Fernsehen sehen. Wenn diese Bilder verschwinden, verliert der Sport seine Zugkraft. Die Halbierungsinitiative trifft damit das Herz der Schweizer Sportförderung.
Darum von allen SportlerInnen und Sportlern ein klares Nein zu dieser SRG Halbierungsinitiative.

Chrigel Büttiker, Präsident sportglarnerland.ch

Chrigel Büttiker
19.02.26 - 15:08 Uhr
Leserbrief
Ort:
Netstal
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