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Brambrüesch - ein Berg für Sommer und Winter

Kürzlich staunte ich über den Flyer des überparteilichen Nein-Komitees für die Abstimmung zur neuen Brambrüeschbahn. Diese Argumente überzeugen mich in keiner Art und Weise. Was sicher nicht stimmen kann, ist die Behauptung, dass eine Teilsanierung günstiger kommen könnte als der Neubau einer modernen, durchgehenden Bahn nach Brambrüesch. Eine neue Bergbahn, die schneller, komfortabler und technisch auf dem neuesten Stand ist und gleichzeitig einen Mehrwert für die gesamte Bevölkerung schafft, ist für mich eine überzeugende Gesamtlösung. Neben einer Verzögerung von weiteren 4 bis 6 Jahren müsste die bestehende Bahn bei einer Teilsanierung länger geschlossen bleiben. Bei einem Neubau ist dies weitgehend ohne Betriebsunterbruch möglich. Nicht vergessen werden darf, dass bei einem Beibehalten des heutigen Standortes der Talstation die von der Stadt gewünschte Entwicklung des Stadthallenareals nicht so umgesetzt werden kann wie gewünscht. Dies würde für die Stadt ein grösserer, finanzieller Verlust bedeuten, sowie eine sinnvolle Entwicklung schwer belasten. Deshalb stimme ich am 8. März klar Ja.

Vera Lütscher
18.02.26 - 15:35 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
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