Ja zum Klimafonds
Ja zu mehr Klimaschutz
Die Schweiz könnte mit den heutigen Gesetzen und Vorschriften bis 2050 netto null Treibhausgasemissionen erreichen. Aber, der politische Wille die entsprechenden finanziellen Mittel bereit zu stellen ist nicht vorhanden. Im Zuge des Sparprogrammes des Bundes wollte der Bundesrat, eines der erfolgreichsten Programme, das Gebäudeprogramm ganz streichen. 1 Fr. aus den Fördergelder des Bundes lösen Investitionen von privaten von 2 weiteren Franken aus. Die Sanierungsrate müsste auf 2 – 3 % des Gebäudebestandes pro Jahr erhöht werden. Der Entscheid des Bundesrates wird genau das Gegenteil bewirken.
Den grössten Beitrag zur Reduzierung an den inländischen Treibhausgasemissionen bis zum Zwischenziel 2030 muss der Verkehr leisten. Hier fehlt es an Geld für Ladestationen. Die vom Bundesrat geplante Einführung einer Abgabe für Elektroautos und die Einführung der Schwerverkehrsabgabe für E-Lastwagen werden den Umstieg auf E-Fahrzeuge bremsen.
Der politische Wille um zum Beispiel die C02 Abgabe auf Brennstoffe zu erhöhen oder auf Treibstoffe einzuführen fehlt. Auch besteht in der Schweiz im Gegensatz zum Ausland keine C0» Abgabe auf Flugtickets.
Aus diesen Gründen brauchte es den Klimafonds. Gemäss IPCC müsse jedes Land 4- 6% des BIP für den Klimaschutz zur Verfügung stellen. Der Klimafonds will nur einen bescheidenen Anteil von 0.5 bis 1% des BIP (circa 5 – 9 Milliarden) und die Höhe darf sogar der Bundesrat festlegen.
Mit den Einnahmen vom Klimafonds könnte der Heizungsersatz stärker unterstützt werden. Der Bau von E-Ladestationen, der Kauf von E-PKW und E-LKW, der Bau von Solaranlagen usw.
Der Klimafonds macht die Schweiz unabhängiger von Ausland und generiert viel Arbeit für das einheimische Gewerbe.
Desshalb ein überzeugtes JA zum Klimafonds.
Beat Deplazes, Chur
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