Neubau vor teurem Teilersatz
Schon als ich noch im Gemeinderat der Stadt Chur sass, war klar: eine Teilsanierung kostet letztlich mehr als der Neubau einer modernen Bahn. Eine neue Bergbahn, die schneller, komfortabler sowie technisch auf dem neuesten Stand ist und gleichzeitig einen Mehrwert für die gesamte Bevölkerung schafft, ist für mich eine überzeugende Gesamtlösung. Zudem müsste die bestehende Bahn bei einer Teilsanierung länger geschlossen werden, während der Neubau weitgehend ohne Betriebsunterbruch möglich ist. Die Investition ist hoch, aber langfristig sinnvoll: eine selbsttragende Bahn ohne Betriebsbeiträge, höhere Einnahmen für die Stadt Chur auf dem Stadthallenareal und ein zeitgemässes Angebot für alle. Wer gegen die Vorlage einsteht, müsste aus finanziellen Überlegungen konsequent sein und die Schliessung der Bahn verfolgen. Ein längerfristig teurerer Teilersatz ohne Qualitätsverbesserung kann wohl in keinem Fall die Lösung sein. Deshalb stimme ich am 8. März klar mit Ja zur neuen Brambrüeschbahn.
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NEIN! Die Prioritäten sind…
NEIN!
Die Prioritäten sind völlig andere.
Dass FDP-Millionär Hohl "klar mit Ja zur neuen Brambrüeschbahn" stimmt, wen wunderts?
Warum soll eine Bergbahn derart TEUER sein?
Weil noch x-Luxus-Immobilienobjekte dranhängen?
Während die FDP-Immo-Projekte für das Essential Erstwohnen blockiert?
Dieselbe FDP hat aktuell im Gemeinderat "Bezahlbar Wohnen in Chur" torpediert, die Volksabstimmung verfassungswidrig über die 18-Monate-Frist hinaus noch weiter verzögert.
Was sagte (vor seiner Wahl zum Stadtpräsidenten) der marketingsprechende "Naturbursche mit Familiensinn" (SO-Titel 28.5.2024) alias Hans Martin Herr Meuli auf die Frage der Zeitung "Soll die Stadt selber günstigen Wohnraum schaffen": NEIN.
Mein Fazit:
Die FDP-Millionäre haben super Wohnraum für sich selbst und wollen nun noch ein Luxusprojekt am Berg, gönnen den Armen in Wohnungsnot nicht mal das Essential Erstwohnen. Und Erbsenzähler CVP-Tino Schneider (mir ein Rätsel, wer den warum wählte) im Gemeinderat geizt mit jedem Rappen, wenn es ums Wohnen für die Armen geht, wohlgemerkt einem Must-have im Gegensatz zum Luxusberg-Projekt und dem Luxus-Wohnen, das der HEV vorschlägt: Eigentumswohnungen (obwohl sich die heute kaum mehr irgendjemand kaufen könnte).
https://www.suedostschweiz…
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/direktverbindung-auf-den-berg…
Wolfgang Reuss 15.11.2025 - 05:35 Uhr
►Ich finde, bevor in Chur irgendwo noch ein Franken ausgegeben wird, müsste zuerst die Wohnungsnot (für Einwohner und Temporärwohnstudenten) gelöst werden (aus meiner Sicht inklusive Gesundheitswohnen): Must-have.
SO 13.11.2025: Wo wohnen? Studierende drohen in Chur auf der Strasse zu stehen.
►Hingegen FDP-Stadtpräsidenten Hans Martin Meuli findet die Seilbahn Churs "Eiffelturm".
Wichtige Infos über Hans Martin Meuli für dasjenige Stimmvolk, das den eher feudal wohnenden Stadtpräsident auf ihre Wahlzettel schrieb:
Wolfgang Reuss 24.06.2024 - 14:56 Uhr
(...) das meiste Geld pro Jahr geht für Nichtmillionäre nicht mit Steuern flöten, sondern mit MIETEN, Krankenwesen etc. Und was sagte der marketingsprechende "Naturbursche mit Familiensinn" (SO-Titel 28.5.2024) alias Hans Martin Herr Meuli auf die Frage der Zeitung "Soll die Stadt selber günstigen Wohnraum schaffen": NEIN.
Wegen 18 (!!!) Stimmen mehr, wurde FDP-Hans Martin Meuli Stadtpräsident.
https://www.srf.ch/news/schweiz/amtliche-nachzaehlung-noetig-hans-marti…