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Futuro

Ja – aber zu Futuro
Für die Sportbahnen Elm ist Futuro existenziell. Für das touristische Glarnerland sind die Sportbahnen Elm existenziell. Deshalb hoffe ich, dass der Landrat Futuro zustimmt.
Nachhaltiger Tourismus ist der Tourismus der Zukunft. Gemäss dem Branchenlabel IBEX Fairstay bedeutet Nachhaltigkeit das Zusammenspiel von Ökologie, Gesellschaft, Management, Finanzen und Regionalität. Konkret heisst das für mich: Es ist sinnvoll, einen der grössten Arbeitgeber der Region zu unterstützen und damit den Fortbestand des Unternehmens sowie vieler weiterer Betriebe wie Hotels, Restaurants und Sportgeschäfte zu sichern. In der Folge geht es auch um Schulen, Lebensmittelläden, Vereine und ganze Talschaften.
Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Kantons mit rund 40'000 Einwohnern, vor den Toren der Millionenstadt Zürich, sollen auch in Zukunft regional Skifahren können. Andernfalls weichen sie – meist mit dem Auto – in andere Skigebiete aus und geben ihr Geld dort aus. Dass die Nachfrage nach Skifahren nach wie vor gross ist, zeigen die übervollen Skipisten jetzt in den Sportferien und die grosse Anzahl an Skischülern in den beiden Skischulen in Elm und vermutlich auch in Braunwald.
ABER:
Die touristischen Akteure im Glarnerland müssen enger zusammenarbeiten. Die Sportbahnen Elm und Braunwald sollten ihre Positionierungen aufeinander abstimmen, sich ergänzen und gegenseitig unterstützen. Weg vom reinen Tagestourismus, hin zu mehr Übernachtungsmöglichkeiten. Unsere einmalige Natur muss dabei im Zentrum stehen – ihr gilt es Sorge zu tragen. Kein Overtourismus, sondern ein nachhaltiger, qualitativer Tourismus mit echter Wertschöpfung.
Das ESAF Glarnerland+ hat eindrücklich gezeigt: zusammen schaffen wir Grosses. Daran sollten wir uns orientieren und unsere touristische Zukunft zusammen gestalten.
Ich bin sicher, dass der Landrat nachhaltig und weitsichtig entscheiden und der Vorlage Futuro zustimmen wird.

Sara Frei-Elmer
27.01.26 - 13:36 Uhr
Leserbrief
Ort:
Elm
Zum Artikel:
SO Glarus 27.01.25: Wie es zum Futuro-Deal gekommen ist
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Sara Frei-Elmer, Sie loben Monsterprojekte wie ESAF und FUTURO als "nachhaltig".
Soll jetzt noch schnell die Natur denaturiert werden wegen Ski-Sport, der eh zunehmend verschwindet?
Tagestourismus ist Mehrverkehr, aber könnte man das nicht auf den ÖV verlagern, durch Individualverkehrsbeschränkung wie in Braunwald (autofrei), Saas Fee etc.?
Nachhaltig wäre einzig Gesundheitstourismus und maximaler Schutz der Natur.
Referendum Futuro Elm - Grüne des Kantons Glarus
https://gruene-gl.ch/referendum-futuro-elm/
Für eine nicht zukunftsweisende Wintersport-Strategie Energie und Wasser zu verschwenden ist der komplett falsche Weg.