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Resort La Sassa Val Müstair

Unbegründete Vorwürfe

Jon Domenig erhebt in seinem Leserbrief vom 20. Januar 2026 happige Vorwürfe gegen die Umweltverbände. Sie sind unbegründet. Projekte, die gesetzeskonform sind, können auch in der Val Müstair rasch realisiert werden. Beim Projekt La Sassa haben die Natur- und Landschaftsschutzverbände seit 2019 keine Einwände mehr gemacht. Der Entscheid zur Bahn ist seit 2019 beim Bundesamt für Verkehr hängig. Wir haben Jon Domenig ein Faktenblatt zu unserem Vorgehen und zur aktuellen Situation geschickt und stehen für Gespräche weiterhin zur Verfügung.
Das Faktenblatt kann auf der Webseite der SL heruntergeladen werden.
Hinter dem sorgsamen Umgang mit den Schönheiten der Val Müstair und hinter ihrer Weiterentwicklung als Arbeits-, Wohn- und Lebensraum stehen viele engagierte Menschen vor Ort. Unternehmen, Hoteliers, Bäuerinnen und Bauern, eine Weberei, eine Käserei, Biosfera Val Müstair, Gastgeberinnen und Gastgeber sowie das von der UNESCO ausgezeichnete Kloster tragen zur Wertschöpfung und zur Anziehungskraft des Tals bei. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz hat ihrerseits zusammen mit dem Gemeinnützigen Fonds des Kantons Zürich in den letzten 20 Jahren rund 650'000 Franken an die Aufwertung der Kulturlandschaft im Val Müstair beigetragen.

Franziska Grossenbacher, Co-Geschäftsleiterin Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
Maren Kern, Geschäftsleiterin Mountain Wilderness

Franziska Grossenbacher
23.01.26 - 11:55 Uhr
Leserbrief
Ort:
Bern
Zum Artikel:
Leserbrief Jon Domenig 20. Januar 2026
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Mag sein das Herr Domenig ein Visionär im Immobilienbereich ist, sicher aber hat er keine Vision von Landschaftsschutz und kultureller Verbundenheit im Münstertal. Was soll ein geplanter Golfplatz mit Badesee und einer neuen Skiarena in einem der wenigen Tälern wo ein sanfter Tourismus besteht. Ich weiss nicht wer da der Verhinderer ist und die Münstertaler Hotels brauchen keine Golfspieler und Wellnessjunkie sondern naturverbundene Gäste, aber sicher kein Herr Domenig.

Ich habe in einem kurzen Leserbrief der gedruckten Ausgabe der SO letzte Woche auch kurz Stellung zum La Sassa-Projekt bezogen. Umweltorganisationen müssen auch nur deshalb ab und zu eingreifen, weil Menschen unsere Welt als Selbstbedienungsladen betrachten. Wer materielles Interesse an einem Projekt hat, möchte nur allzu gerne Andersdenkende ausschalten und beschimpft diese, wenn sie nicht in seinem Sinne urteilen.