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Petition PostAuto ohne Bargeld NEIN!

Biodivers oder divers

Ich staune immer wieder ab der gebetsmühlenartigen Berichterstattung der Bündner Printmedien wenn es um das Thema Biodiversität geht, die den Schutz von Arten und Lebensräumen als Kapital betont und unsere hohe Lebensqualität sichern soll.
Eingeschränkter sieht es allerdings bei der Diversität des menschlichen Daseins und derer Vielfalt an Ansprüchen aufgrund ihrer sozialen Stellung aus. Da ist die Meinung eingeschnappter und teils unsozial. So geschehen bei der Berichterstattung in der Südostschweiz über die Petition PostAuto ohne Bargeld NEIN!
Dabei geht es Berta Caminada und ihren Mitstreitern nur darum, Senioren, Behinderten und Kindern die Bezahlung mit Bargeld in den Postautos in Graubünden auch in Zukunft zu gewährleisten.
Ein gesunder Journalismus sollte die Anliegen von Randgruppen stets mitberücksichtigen.
Technischer Fortschritt ist wichtig, aber nicht um jeden Preis und auf gar keinen Fall unter Zwang. Ein Beispiel dafür ist der von der SRG angeordnete Umstieg von UKW zu DAB+. Er wurde zum Rohrkrepierer.
Dass das Ansinnen der Petitionäre in der breiten Bevölkerung grossen Zuspruch findet, bezeugen die vielen Unterschriften, welche sie zusammengetragen haben. Dafür äusserten sich sicher auch viele Abonnenten der geschriebenen Presse.
In Graubünden können 4000 Stimmberechtigte eine Revision der Kantonsverfassung verlangen.
Frau Caminada hat innert 10 Tagen über 8000 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt. Manche politische Partei wäre ab einem solch grossen Zulauf zu einer Vorlage überglücklich.
Engraziel fetg Berta!

Martin Monn
30.12.25 - 09:40 Uhr
Leserbrief
Ort:
Sumvitg
Zum Artikel:
Petition PostAuto ohne Bargeld NEIN und Kommentar dazu
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