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Velo

Liebe Velofahrerinnen und Velofahrer.
Zum Artikel, mit dem Velo in Chur ein gefährliches Unterfangen, möchte ich mich als Taxifahrer schon noch zu Worte melden. Über die Automobilisten wird ja zur genüge geschrieben. Aber dass es für uns, wegen den Velos immer gefährlicher wird, weiss scheinbar kein Mensch. Ich liebe es, wenn in der Dunkelheit Velofahrer ohne Licht durch die Stadt fahren. Oder die Supervelos mit gelber Nummer einem rechts überholen – da wir ja fast überall Tempo 30 haben – und an uns vorbei flitzen. Das Problem ist doch, dass immer der Autofahrende schuld ist, egal was passiert, für ihn oder sie wird es sofort sehr, sehr teuer!
Auch fällt mir immer mehr auf, dass Mütter oder Väter mit ihrem Kinderanhänger am Handy sind und bei einer möglichen Kollision keine Chance zum bremsen hätten!
Was passiert mit dem Kind? Und wer ist bei einem Unfall Schuld? Autofahrer!
Ich muss es ganz brutal sagen, wenn ein Fahrradfahrer oder Fahrradfahrerin an einem regnerischen Morgen ohne Licht fährt und noch dunkel angezogen ist, sind das für mich "Organspender".
Denkt auch mal ein wenig auf die Autofahrerinnen und Autofahrer.

Pius Gartmann
18.12.25 - 18:33 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
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Herr Gartmann hat sowas von recht, so ist es leider. Schauen wir noch die Erwachsenen auf dem Velo an, die ganz selbstverständlich auf dem Trottoir fahren, einfach nur rücksichtslos, nehmen wir als Beispiel die Obere Quaderstrasse zwischen Steibruchstrasse und Coop Quadercenter, einfach nur schlimm. Poststrasse, Bahnhofstrasse, Steinbockstrasse nicht verboten, aber da wird im Slalom und mit hohem Tempo durch die Leute gefahren und wird gegen das etwas gemacht, nein Chur ist ja eine Velostadt und die Velo - Lobby fordert nur.
Karl Thöni

Versuche im Fahrsimulator zeigen, dass Handynutzung am Steuer vergleichbar ist mit Fahren mit einem Alkoholpegel von 0.8 Promille. Ich verstehe deshalb nicht, warum die zwei Vergehen verschieden schwer bestraft werden. Für Handybenutzung beim Autofahren, Fahren mit Zweiräder mit oder ohne Hilfsantrieb, und für Fußgänger auf dem Zebrastreifen sollten schwere Bussen ausgesprochen werden, weil man nicht nur andere sondern auch sich selbst gefährdet.
Auch weil die Handybenutzung beim Fahren ein Kavaliersdelikt zu sein scheint, sollte innerorts flächendecken Tempo 30 gelten.