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Umfahrungen La Punt, Susch und St. Maria

Endlich geht es vorwärts mit den schon längst nötigen Umfahrungen. Es ist eine Zumutung für die Bewohner, wie diese Dörfer seit Jahrzehnten im Durchgangsverkehr ersticken und menschenfeindliche Organisationen solche Projekte aus grosser Distanz verzögern können. Solche Leute müssten mal für ein Jahr direkt an diesen engen Dorfstrassen Tag und Nacht leben müssen. Aber vermutlich würde nicht einmal das zur Einsicht führen, da sie in ihrem Umweltwahn gefangen sind...

Pius Wihler
03.12.25 - 14:21 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Drei Umfahrungen, drei Phasen: So steht es um Susch, Santa Maria und La Punt vom 02.12.2025
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Ich nehme an, dass die Menschen, die unter dem Durchgangsverkehr in ihrem Dorf leiden, genügend Empathie entwickelt haben, um das Fahrrad oder ÖV zu benutzen, und nicht mit ihrem PKV zu Staus mit beitragen.

Pius Wihler schreibt von "menschenfeindlichen Organisationen", die in ihrem "Umweltwahn gefangen" seien.
FALSCH.
Pius Wihler unterstützt so das Übel, das er für die "Dorfbewohner" bejammert: die AUTOFLUTEN.
Durch immer mehr Umfahrungen (medizynisch: Bypasses*) wird der Monstermoloch des Übels immer noch mehr übermächtig, die kontaminierten Teile der Schweiz noch mehr flächendeckend, unausweichlich, unentrinnbar, verderbend.
Viele reden von Handy-Sucht.
Ich rede von Auto-Abusus.
Das Problem wird nicht gelöst, indem wir NOCH mehr Alkohol anbieten alias noch mehr Strassen, noch grössere Autos, noch giftiger stinkenden Treibstoff.
Sondern indem wir Verursacherprinzip, Anreiz-/Belohnungssystem vollführen – so wie ich das seit Jahren predige! Autofreie Areale ("Nationalparks für Menschen") für Autofreie. DAS ist der Hebel, der "positive KIPP-Punkt", den alle Umwelt-Klima-ProAlps-und-wie-sie-alle heissen Pushen müssten. Fortgeschrittene Paradies-Verwirklichungsanleitung bei mir erhältlich; ich arbeite kostenlos.
Was da draussen – es ist unsere Mitwelt, Lebensgrundlage – passiert, finde ich moralisch-geistig-kulturelle Verwahrlosung.
►SO 6.2.2025 "Rekordstau auf der Prättigauerstrasse". «Der Gestank war brutal und der Lärm unerträglich», empört sich die Anwohnerin.
https://www.infosperber.ch/gesundheit/immer-mehr-mikroplastik-in-organe…
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/strategie-langsamverkehr-kant…
Sankt Nimmerleins-Tag
Wolfgang Reuss 25.11.2025 - 19:31 Uhr
Wer glaubt denn sowas noch? Die Gläubigen in den Kirchen? Die, die dran-glauben-müssen?
Diese "Absichtserklärungen" finde ich etwa so unglaubwürdig wie ►"Lärmschutzgesetze" (die der Staat auch nach Jahrzehnten selbst nicht befolgt); ►die berüchtigte "Steuerungsgruppe Gesundheitstourismus GR", über die ich Lachen würde, wenn ich nicht mit Weinen beschäftigt wäre; ►und nun die "Förderung Langsamverkehr": Textwulste (wo die Buchstaben übereinanderstolpern), ferner Zeithorizont (2042), aber real wächst der eh monströse motorisierte Strassenverkehr weiter und vor allem der Vergnügungsstrassenverkehr (obwohl im Artikel steht, im Freizeitverkehr sei die Langsamverkehr-Infrastruktur bereits vorhanden). Ich finde es einen irreführenden Quatsch. Die Ursache ist der Abusus. Und der wird null weniger, wenn Sie dem Alkoholiker mehr Wasser auf den Tisch stellen. Ich würde diese Verkehrs-Multimorbidmalaise (deren Abgase und Reifenabriebe längst in uns kumulieren) BAHNBRECHEND anders (ursächlich) lösen. Aber wer fragt mich (obwohl ich im Gegensatz zu den angeblichen Fachleuten es gratis machen würde)?
Soll sich das Volk doch weiterhin bis ewig derlei "Papiere", "Studien" wie die obige um die Ohren hauen lassen und diese Fata Morganas obendrein teuer mit Steuergeldern zahlen.
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/staupodium-mit-humor-strassen…
Wolfgang Reuss 14.09.2025 - 02:48 Uhr
"Nicht seriös"? "Unterhaltsam"?
Den Vorschlag "Strassenrückbau zugunsten Renaturierung oder Hinstellen von Wohnblöcken (Motto: Freude am Wohnen" statt "Freude am Fahren" BMW-Slogan)" veröffentliche ich mindestens seit 2022.
Frappierend finde ich, dass stets nur für Verflüssigung des endlos sich vermehrenden Strassenverkehrs debattiert wird statt für starke Verringerung (Reduce To The Max), wofür ich sogar die Pläne parat habe.
Wirklich eigenartig finde ich dieses Verhalten. Denn würde man bei einem Alkoholiker auch nur auf mehr Lieferkapazitäten seines Stoffs achten statt vielmehr auf dessen Entzug und was es dazu braucht? Ich finde die Verkehrsfluten einfach krank, und wer auf Elektrifizierung hofft (quasi statt Johnnie Walker nun Appenzeller Alpenbitter), irrt, denn dazu fehlt der Strom und das löst auch nicht das Problem des Reifenabriebs (der inzwischen bereits in unseren Gehirnen angekommen ist; übrigens, gemäss Forschungen der Universität in Motown (Detroit), führt dieser mitunter zu noch mehr Fahrdrang).
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2025-11-27/foerderung-langsam…
https://www.youtube.com/watch?v=jEJdfDD4dVg
*) "too many roads bypass my way":
"Quit Driving":
https://www.youtube.com/watch?v=jEJdfDD4dVg

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