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Sparpaket

Sparen, haben wir gelernt, ist gut, ganz nach dem Motto: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Jetzt stellt sich einfach die Frage: Sind wir in der Zeit oder in der Not? Nun ja, von Not sind wir meilenweit entfernt. Klar ist, dass grosse Ausgaben auf uns zukommen und «nach mir die Sintflut» sicher keine Lösung ist. Aber es kommt auch immer mehr rein und Reserven sind auch noch da.

Aber die viel wichtigere Frage ist: Ist Sparen überhaupt noch zeitgemäss? Nein, natürlich nicht und war es auch nie! Von Smith bis Marx ist man sich einig, dass Geld ausgegeben werden muss. Was nützt es denn sonst?

Alexandra Stark
22.11.25 - 07:38 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
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Wir sind von Not wir meilenweit entfernt? Wirklich? Die Bruttoverschuldung der Stadt stieg in den letzten vier Jahren um 160 Millionen Franken bei einem Selbstfinanzierungsgrad von 30%; wenn ich das richtig verstehe, bedeutet ein Wert über 100%, dass Schulden abgebaut werden, während ein Wert unter 100% eine Neuverschuldung zur Folge hat, und es handelt sich nicht um zinslose Darlehen. Wir haben Reserven? Warum müssen wir dann Schulden machen?
Laut den Progressiven kann man Schulden ad nauseam steigern. Geld muss man ja ausgeben. Nur dass es sich dabei zum grössten Teil um virtuelles Geld handelt. Das ist nicht nachhaltiges Handeln. Das ist Nach-mir-die Sintflut! The kid in the candy store!